Volkswagen: Kosteneinsparungen und Ausstieg aus russischem Geschäft 18.05.2023, 15:54 Uhr von BörsenNEWS.de

Volkswagen: Kosteneinsparungen und Ausstieg aus russischem Geschäft
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Der Automobilhersteller Volkswagen hat ein Programm zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung angekündigt. Das Ziel soll die Stabilisierung von der finanziell schwachen Kernmarke VW-Pkw sein. Wichtig dabei ist, dass dieses Maßnahmenpaket ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt wird. In diesem Zusammenhang konnte die Volkswagen-Vorzugsaktie leichte Gewinne schon am Donnerstagmorgen verzeichnen.

Sparkurs – jetzt wird es ernst

In in einem Brief an die Belegschaft betonte der Chef von Volkswagen Thomas Schäfer, dass die wirtschaftliche Lage der Marke trotz ihrer Stärken noch nicht ausreichend stabil sei. Im ersten Quartal erzielte die Kernmarke des Wolfsburger Autokonzerns lediglich eine Umsatzrendite von drei Prozent, sodass nur 3 Euro Betriebsgewinn von 100 Euro Umsatz übrig blieben.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, plant Schäfer die Einführung eines Programms zur Steigerung der Effizienz und zur Kosteneinsparung. Dabei sollen Maßnahmen in der Produktion ergriffen werden, beispielsweise die Ausrichtung der Werke nach Plattformen anstelle von Marken. Die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo äußerte sich zum Thema zuversichtlich und betonte, dass Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung bei Volkswagen gleichrangige und gemeinsame Ziele seien. Es sind keine Pläne für tarifliche Einschnitte oder Abstriche bei der Beschäftigungssicherung vorhanden.

Volkswagen strebt eine Ergebnisverbesserung von mindestens drei Milliarden Euro pro Jahr an. Dabei ist ausdrücklich kein Stellenabbau geplant. Stattdessen sollen Altersteilzeitregelungen genutzt und vakante Stellen nicht besetzt werden. Das Unternehmen hat das Ziel, die Rentabilität der Kernmarke durch ein „Performance“-Programm zu steigern.

Abschied vom Geschäft in Russland

Laut Medienberichten plant der Automobilhersteller Volkswagen den Verkauf seines Vermögens. Der russische Investor Avilon übernimmt dies für 125 Millionen Euro. Der Antrag dafür wurde bereits von der Regierungskommission zur Überwachung ausländischer Investitionen genehmigt.

Volkswagen war bereits seit vielen Jahren in Russland aktiv und eröffnete 2007 eine eigene Fabrik in Kaluga, etwa 200 Kilometer südwestlich von Moskau. Jetzt will das berühmte Unternehmen seine Anteile an der Volkswagen Group Rus und ihren Tochtergesellschaften, einschließlich des obengenannten Werks in Kaluga mit über 4.000 Mitarbeitern, an einen russischen Investor verkaufen. Diese Entscheidung wurde von Volkswagen, sowie vielen anderen westlichen Automobilherstellern im Zusammenhang mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine getroffen.

Die Volkswagen-Aktie

Am 18.05.2023 verzeichnete die Volkswagen-Aktie einen leichten Aufwärtstrend von 1,99 Prozent auf 120,09 Euro. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 160,91 Euro, während das 52-Wochen-Tief bei 112,93 Euro lag. Die Zahlen für das zweite Quartal 2023 werden voraussichtlich am 27.07.2023 veröffentlicht.

Volkswagen

Börsennews-Redaktion intern / sn

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