Aktien, Fonds & ETFs: Neue Trump-Steuer bedroht deutsche Anleger

vom 02.06.2025, 08:00 Uhr
etf.capital
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Aktien, Fonds & ETFs: Neue Trump-Steuer bedroht deutsche Anleger

Hey, hast du mitbekommen, was aktuell in den USA geplant wird? Es brodelt nämlich wieder einmal auf der anderen Seite des Atlantiks, und diesmal geht es nicht um Social-Media-Drama, sondern um etwas, das dein Depot empfindlich treffen könnte. Wir sprechen über eine mögliche neue Steuerinitiative aus dem Trump-Lager, die ausländische Anleger, sprich dich als deutschen Investor, ins Visier nimmt.

Unter dem verlockend klingenden Namen "One Big Beautiful Bill Act" schwirrt da ein Gesetzentwurf herum, der jetzt schon Wellen schlägt: die berüchtigte Section 899. Hierbei handelt es sich um eine geplante Erhöhung der Quellensteuer auf US-Einkünfte aus Finanzbeteiligungen speziell für Anleger aus Ländern wie Deutschland. Warum? Angeblich, um auf Europas "diskriminierende" Steuerpraktiken zu reagieren. Was das konkret für deine Investitionen in Aktien, Fonds und ETFs mit US-Schwerpunkt bedeutet und wie du dich schützen kannst, erfährst du, wenn du weiterliest. Stand heute, 01.06.2025, ist zwar noch nichts fix, aber die Anzeichen sind unübersehbar und bedürfen ernstzunehmender Beachtung.

Was genau steckt hinter den Steuerplänen?

Was sich nach einer drögen Steuerreform anhört, könnte noch weitreichende Folgen haben. Der Kern dieser potenziellen neuen US-Steuer, gerne auch als "Trump-Steuer 2.0" bezeichnet, ist die Erhöhung der Quellensteuer auf Kapitalerträge, die aus den USA in die Taschen ausländischer Investoren fließen. Besonders im Fokus: eine mögliche Anhebung der Quellensteuer auf Dividenden für deutsche Anleger, die aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) bisher bei 15 % liegt.

Die Absicht: Eine Erhöhung um initial 5 Prozentpunkte. Bedeutet im Klartext, dass künftig 20 % deiner verdienten US-Dividenden direkt zum amerikanischen Fiskus fließen könnten, bevor sie dein Bankkonto erreichen. Und damit hört es nicht unbedingt auf. Es gibt auch Gespräche darüber, diesen Satz schrittweise auf bis zu 35 % zu erhöhen. Eine gewaltige Ansage, die man definitiv nicht ignorieren sollte, denn betroffen könnten nicht nur Dividenden aus US-Aktien sein, sondern ebenso Zinsen aus US-Anleihen und Lizenzgebühren. Noch ist nicht alles in Stein gemeißelt, aber Deutschland wird in den Diskussionen oft erwähnend.

Die Trump-Administration argumentiert, sie wolle endlich einen "fairen Anteil" von Ländern fordern, die US-Unternehmen mit Digitalsteuern oder ähnlichen Abgaben belasten. Aber, wie schaut es wirklich aus und was kannst du als Anleger tun, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden? Schau dir die Details an, bleib informiert und sieh dir an, welche Schritte du als nächstes in Betracht ziehen könntest. Eine gute Vorbereitung ist oft mehr wert als reaktive Kurzschlusshandlungen. Also, warum nicht gleich einen Blick riskieren? Deine Finanzen könnten es dir danken!

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