ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Diese Liabilities sind ja nicht die Konzernschulden. Die haben damit erstmal nichts zu tun. Es sind ausgewiesenen Verbindlichkeiten die im Rahmen der Veräußerungsgruppe mit den Assets dann übertragen werden. Die Konzernschulden werden hier nicht mitverkauft. Das Stand auch irgendwo mal explizit im Zusammenhang mit dem Avanced Computing Verkauf. Der tatsächliche Verkaufserlös kann dann aber natürlich für die Rückzahlung von Konzernschulden genutzt werden, wie es Salle ja auch angekündigt hat.
Du meinst also in den 739 M €sind die Verbindlichkeiten von 458 M €enthalten, so dass sie aus den Verkäufen "nur" 281 M € überwiesen bekommen? Keine Ahnung, aber wir werden es erfahren. immerhin lägen aber auch die 739 M € deutlich über unserer Schätzung von 600 M €. Fazit: locker mindestens 1 Mrd. € weniger Schulden, wenn sie nicht im VK enthalten sind, oder wenn doch, man ein bissl Cash oben drauf legt.
das kann nicht sein - wäre zu einfach und vor allem hätten das doch andere längst gesehen bzw. Atos hätte im Call darauf hinweisen können/müssen! Der CFO hätte doch dann sagen können! "Leute, passt mal auf, durch die Verkäufe werden 458 M€ Schulden verkauft und 739 M€ Cash generiert" Ist es nicht vielleicht so, dass die Verkäufe einen Buchwert von 739 haben, aber mit 458 Schulden beladen sind?
Ich schließe daraus, dass Du auch glaubst, dass diese Verbindlichkeiten dann aus den Büchern von Atos verschwinden? Dann würde die Nettoverschuldung - aktuell bei 1,8 Mrd € - ja auf ca. 600 M € runtergehen, wenn man den kompletten Erlös zur Tilgung/Umschuldung nutzen würde. Äh, damit wäre man eindeutig Branchenprimus und auch im Vergleich zu fast allen Unternehmen dieser Welt eines mit der geringsten Verschuldung. Nee, wat wär dat schön ... 🎉🎉🎉
Insgesamt sprechen wir von 1,197 Milliarden Euro (Assets + Liabilities) aus den angegebenen Verkäufen. Welche Assets und Verbindlichkeiten hier genau verkauft werden, wird nicht näher aufgeschlüsselt. Allerdings wissen wir ja dank der guten Forenbeiträge hier, um welche Asset-Verkäufe es sich handelt. Bei den Verbindlichkeiten wird es schwieriger, da man dafür schon sehr tief in den Büchern graben muss. Einige Hinweise darauf hatte ich aber schon in früheren Posts gegeben. Größere Steuerforderungen liegen z.B. in Brasilien vor. Rückstellung für Steuerforderungen, wie im Konzernabschluss ausgewiesen, betrug 35,1 Millionen Euro. etc. Lateinamerika war z.B. auch eine Region mit einer signifikanten Anzahl von arbeitsrechtliche Ansprüchen und es gab dafür größere Rückstellungen. Ich nehme an, die sind dem Käufer in der Due Dilligence Prüfung auch aufgefallen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind sicherlich auch einige aus dem verkauften Supercomputern vorhanden. Advanced Computing ist ja auch in Brasilien (und Indien) groß im Geschäft. Da kommt schon was zusammen, so dass man auf die 458 Millionen Euro kommt.
Insgesamt sprechen wir von 1,197 Milliarden Euro (Assets + Liabilities) aus den angegebenen Verkäufen. Welche Assets und Verbindlichkeiten hier genau verkauft werden, wird nicht näher aufgeschlüsselt. Allerdings wissen wir ja dank der guten Forenbeiträge hier, um welche Asset-Verkäufe es sich handelt. Bei den Verbindlichkeiten wird es schwieriger, da man dafür schon sehr tief in den Büchern graben muss. Einige Hinweise darauf hatte ich aber schon in früheren Posts gegeben. Größere Steuerforderungen liegen z.B. in Brasilien vor. Rückstellung für Steuerforderungen, wie im Konzernabschluss ausgewiesen, betrug 35,1 Millionen Euro. etc. Lateinamerika war z.B. auch eine Region mit einer signifikanten Anzahl von arbeitsrechtliche Ansprüchen und es gab dafür größere Rückstellungen. Ich nehme an, die sind dem Käufer in der Due Dilligence Prüfung auch aufgefallen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind sicherlich auch einige aus dem verkauften Supercomputern vorhanden. Advanced Computing ist ja auch in Brasilien (und Indien) groß im Geschäft. Da kommt schon was zusammen, so dass man auf die 458 Millionen Euro kommt.
Hmm, wenn dem so wäre, dass die Verkäufe auch inklusive der zugeordneten Schulden wären, dann gäbe es doppelten Grund zu feiern. Ich bin nicht sicher, aber es könnte erklären, warum man z.B. für HPC nur so wenig bekommt. Wenn sie deren Schulden aber mitnehmen, dann kommt ja doch ein sehr ansehnlicher Batzen zusammen. Es ist natürlich von Vertrag zu Vertrag verschieden, wie mit den Schulden umgegangen wird. Da gibt es ja auch schonmal die Verkäufe zu 1 €, dem symbolischen Euro. Dabei werden dann alle Verbindlichkeiten mitverkauft. Wenn man die Aussage "Liabilities held for sale" so interpretieren darf, dann gäbe das ja doch einen erheblich Uplift in der Bilanz.
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