ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 120.883
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Diversify, 15.03.2025 18:26 Uhr
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Salle war Vorsitzender und CEO der Altran Group, die mittlerweile von Capgemini gekauft und als Capgemini Engineering geführt werden. Er ist also vom Fach und hat einen Trackrecord und viel Erfahrung: "Philippe Salle is a highly experienced executive whose qualities and expertise in leading blue-chip companies will be a crucial asset as Atos looks to the future. He has also an extensive track record in creating shareholders value." Ich denke er ist genau der Kapitän den Atos jetzt braucht. "Unter seiner Führung verdoppelte sich der Umsatz von Emeria auf über 1,5 Milliarden Euro und das Unternehmen entwickelte sich zu einem technologischen und internationalen Marktführer." https://pressroom.emeria.eu/press-releases/emeria-annonce-le-depart-de-son-directeur-general

Nein, er ist überhaupt nicht vom Fach. Nie in diesem Sektor tätig gewesen. Altran war tätig in Beratung & Services für Engineering, etc. Nicht im IT Hightech Sektor. Salle war drei Jahre dort tätig, bis 2015, jedoch nicht erfolgreich und wurde daher ersetzt. Mehrere Jahre später erst erfolgte der Verkauf an CapGemini.
E
Eisbergorder, 15.03.2025 18:01 Uhr
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Salle war noch niemals zuvor in der IT Branche, er ist absolut berufsfremd und hat hier einen seiner größten Kardinalfehler begangen. Zulasten des Unternehmens Atos und seiner mehr als 70.000 Mitarbeiter.

Salle war Vorsitzender und CEO der Altran Group, die mittlerweile von Capgemini gekauft und als Capgemini Engineering geführt werden. Er ist also vom Fach und hat einen Trackrecord und viel Erfahrung: "Philippe Salle is a highly experienced executive whose qualities and expertise in leading blue-chip companies will be a crucial asset as Atos looks to the future. He has also an extensive track record in creating shareholders value." Ich denke er ist genau der Kapitän den Atos jetzt braucht. "Unter seiner Führung verdoppelte sich der Umsatz von Emeria auf über 1,5 Milliarden Euro und das Unternehmen entwickelte sich zu einem technologischen und internationalen Marktführer." https://pressroom.emeria.eu/press-releases/emeria-annonce-le-depart-de-son-directeur-general
D
Diversify, 15.03.2025 17:56 Uhr
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Und mal anders argumentiert/diskutiert, was wären die Alternativen zum Verkauf? Extrem langsame Erholung. Frage, gibt der Markt Atos diese lange Zeit? Ich würde sagen nein. Und in dieser langen Zeit dann immer mit dem Risiko, dass man es nicht schnell genug schafft und dann wirklich komplett ausgeschlachtet wird oder vom Staat gerettet werden muss. Zur Erinnerung, es gibt immer noch die fortlaufenden Übernahmephantasien der linken Opposition in Frankreich, die die Regierung zwar abblockt, aber erst letzten Dienstag schon wieder diese unsägliche Diskussion der "Querulanten" mit ihren Übernahmephantasien im Änderungsantrag Nr. 65 von Frau Gréaume und der CRCE-K-Fraktion in der Aussprache zur Resilienz kritischer Infrastrukturen und Stärkung der Cybersicherheit. Nein, das will wirklich niemand. Insofern stimme ich Salle vollkommen zu: "I think it's important, cash is king for me. So I think I said to the team that it's important that cash is freedom. It is the possibility for us to decide on our own future."

"Cash is king for me ... is freedom ...", sagte Salle. Ja, Eisbergorder, genau so sehe ich das auch für Salle und aus seiner höchst privaten Sicht. Nicht jedoch für das Unternehmen Atos 😁
edv_brain
edv_brain, 15.03.2025 17:52 Uhr
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Hatte mich lange informiert über ATOS, meinen früherer Mitbewerber im Super-Computing. Hier zugehört, und mich nur kurz bei extremen Auswüchsen hier im Forum gemeldet. Mein früherer Arbeitgeber hatte sein Grafikabteilung freigesetzt, die dann den Namen ‚NVIDIA‘ annahm, Grund: 3D- Visualisierung ist out !!! Ein Nebeneffekt ist aber die enorme Grafikrechenleistung, die über die Jahre durch Spiele optimiert wurde, sorry. Hatte der CEO übersehen. Danach wurde konventionell mit Intel und AMD gerechnet. Also es gibt hier Shareholder, die die Sustanz erkennen, die in ATOS steckt. Ins neue Management stecke ich mein Vertrauen, in Quantencomputing nicht. Allen eine kluge, ruhige Anlagestrategie Lasst Euch nicht ‚kirre‘ machen 😎😇
D
Diversify, 15.03.2025 17:49 Uhr
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Oh, entschuldige... Aber das meinte ich damit. Sei doch bitte nicht sooo streng mit mir 😮‍💨 Meine Gedanken fahren schon wieder Looping 🙃 Ich bin ja nur froh, dass Ihr wisst was ich mein e🫠 aaalso... Er darf vor Ablauf dieser Mindesthaltefrist seine bescheidenen Anteile nicht verkaufen. Würde er ernsthaft mit einem derartigen Ausverkauf planen um Atos auszuschlachten, dann leiden doch auch seine Anteile, die er doch mehr oder weniger freiwillig investiert hat!? Und seine Prämien due durchaus lukrativ sind bei erreichen einer gewissen Marke würde er auch nicht erhalten!? Warum also sollte er Atos zu Grunde richten +?

Seine Maximalprämien stehen in keinerlei Vergleich zu seinem billigst eingekauften hohen Gesamtinvest. Als CEO kann er - gemeinsam mit den anderen acht Direktoren - sein Invest bis Ende Juni gewaltig versilbern. Buchtechnisch hat er das ja schon geschafft. Und die ungeheuren und weitreichenden Ermächtigungen für das BoD haben die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen
Chyrli
Chyrli, 15.03.2025 17:47 Uhr
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Ich muss mich nun ausklinken,,, die Pflicht ruft mich
D
Diversify, 15.03.2025 17:42 Uhr
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Wir haben in den letzten Wochen nach der HV mehr Infos bekommen an Order die sie haben als zuvor. Aufträge füllen sich. Kritische Infrastrukturen heben ab, siehe Rüstung. Macron will 100 Mrd in KI investieren. All das ist nach der HV gekommen.

Welche konkreten neuen orders???
G
Gast-754910601, 15.03.2025 17:41 Uhr
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Chef trommelt Anfang März stellte Atos seine Q4-Zahlen vor. In einem Wort: ver lustreich. Die Nettofinanzverschul dung lag zuletzt bei 1,2 Milliarden Euro. Salle zeigte sich dennoch op timistisch: „Wir haben das Tal er reicht und werden 2025 bereits ei nen Rebound sehen.“ In den letzten zwei Wochen von 2024 habe Atos Aufträge im Wert von 1,6 Milliarden Euro abgeschlossen. Dies sei „ein starkes Zeichen für die Zukunft“. Der Turnaround sei eingeleitet. Von Fitch gibt es für Atos derzeit das Kreditrating B-. Das bedeutet: hoch spekulativ (Junk-Status). Die Lage bleibt also angespannt Reverse-Split und die Folgen Vor wenigen Tagen kündigte Atos einen Reverse-Aktiensplit an, bei dem 10.000 alte Aktien zu einer neuen Aktie mit einem Nennwert von 1 Euro zusammengelegt werden sollen. Die Pennystock-Zeiten wer den damit ein Ende haben. Statt um die 0,004 Cent wird eine Aktie dann 40,00 Euro kosten. Von Atos hieß es zu der Maß nahme: „Der Reverse-Aktiensplit zielt darauf ab, die Aktienkursvolati lität zu reduzieren und eine neue Marktdynamik zu fördern.“ Stichtag ist der 24. April. Das wird allerdings erst einmal nicht viel mehr als eine kosmetische Korrektur. Wenige Wochen später wird es spannender: Auf dem Kapitalmarkt tag am 14. Mai will Atos seinen Plan für eine strategische Neuausrich tung vorstellen. • Unüberschaubar Atos ist immer noch mitten im Um bau. Es bleibt abzuwarten, ob es ge lingt, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Es bräuchte wohl ein Team an Restrukturie rungsexperten, um halbwegs abzu schätzen, wie hoch das Risiko für Anleger derzeit ist. Die Erfahrung mit Aktien wie Steinhoff und Varta zeigt jedenfalls: Im Zweifel haben Privatanleger in solchen Sondersitu ationen am Ende oft das Nachsehen, selbst wenn der Konzern überlebt, weil Gläubiger im Zuge der Sanie rung mehr und mehr Einfluss be kommen. Gelegentliche Kursaus schläge sind vorerst nur als Echo der Meme-Zeit vor dem Jahreswechsel zu werten.
G
Gast-754910601, 15.03.2025 17:41 Uhr
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IT-Riese mit Minikurs ATOS | 877757 Der europäische Konzern ist weltweit tätig, macht Milliardenumsätze – und ist trotzdem zum Pennystock verkommen. Letzteres wird sich ändern. Anlegern nützt das aber erst einmal wenig. von Lars Friedrich Der Fall Atos ist sehr unge wöhnlich: Ein IT-Dienst leister, der weltweit Ge schäfte macht und Zehn tausende Mitarbeiter hat, aber bei dem der Aktienkurs völlig kollabiert und der zur Meme-Aktie wird. Wie konnte das passieren? Vom Vorreiter zum Sorgenfall Atos, gegründet 1997, war einst ein Vorreiter im europäischen IT Dienstleistungssektor, wuchs unter anderem durch die Übernahme von Siemens IT Solutions. Seit einigen Jahren erlebt das Unternehmen jedoch einen drama tischen Niedergang – von strategi schen Fehlentscheidungen über fi nanzielle Turbulenzen bis hin zum drastischen Verfall des Aktienkurses. Aktionäre kritisierten, dass sich die Siemens-Übernahme nicht ausge zahlt habe. Der Trend zur Cloud sei verschlafen worden. 2021 meldete Atos 129 Millionen Euro Verlust. Mehrere Führungswechsel folgten, der finanzielle Druck wuchs. Jahr der Verwässerung Im Geschäftsjahr 2023 verzeich nete Atos einen Verlust von 3,4 Mil liarden Euro. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme lag unter einem Prozent. Es gab weitere Verhandlun gen mit Kreditgebern und Aktionä ren, um zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 1,7 Milliarden Euro zu si chern. Im Herbst wurde schließlich ein beschleunigter Restrukturierungs plan genehmigt. Dieser umfasste mehrere Kapitalerhöhungen und die Ausgabe von Schuldtiteln, um die fi nanzielle Stabilität des Unterneh mens wiederherzustellen. Ein zen traler Bestandteil war eine Bezugs rechtsemission in Höhe von 233 Millionen Euro, um die Kapitalbasis zu stärken. Dazu kam mit Philippe Salle ein neuer Chef. Salle gilt als Spezialist für Unternehmen in schwierigen Situationen. Trotz dieser Maßnahmen blieb der Aktienkurs volatil und fiel auf neue Tiefs. Plötzlich Meme-Aktie Gegen Ende des Jahres beschloss der französische Staat – aus Grün den der nationalen Sicherheit –, ei nen Teil der Atos-Tochter Eviden mit den Geschäftsbereichen Bera tung, IT-Sicherheit, Cloud und Su percomputer für gut eine halbe Mil liarde Euro zu übernehmen. Es geht wohl vor allem um die Supercompu ter. Aufgrund einer Vielzahl an Transaktionen und Plänen ist es aber kaum möglich, ein genaues Bild da rüber zu bekommen, was überhaupt noch Anlegern gehört und weiterhin gehören wird und was quasi schon unter dem Hammer ist. Bei Atos verbleibt wohl unter an derem das Geschäft mit Kunden-IT Systemen (Outsourcing), Rechen zentren und Lösungen für digitale Arbeitsplätze. Es handelt sich um eher margenschwache Bereiche mit wenig Wachstumsfantasie bezie hungsweise Weltmarktführern wie Amazon, Microsoft und Google als Konkurrenten. Im Zuge der Nachricht über das Staatsinteresse wurde Atos zeit weise zur Meme-Aktie und stieg mehr als 21.000 Prozent. Doch schon kurz darauf stürzte die Kursrakete ab. Zig Milliarden neuer Aktien wur den ausgegeben – und die Anteile der Altanleger dementsprechend völlig verwässert.
Chyrli
Chyrli, 15.03.2025 17:41 Uhr
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Eisbergorder, ich danke Dir!
Chyrli
Chyrli, 15.03.2025 17:40 Uhr
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Salle war noch niemals zuvor in der IT Branche, er ist absolut berufsfremd und hat hier einen seiner größten Kardinalfehler begangen. Zulasten des Unternehmens Atos und seiner mehr als 70.000 Mitarbeiter.

Wir werden den Kapitalmarkt Tag abwarten müssen. Salle hat angekündigt dann die weitere Strategie von Atos zu erklären... der Schleier wird dann fallen!
r4rules
r4rules, 15.03.2025 17:40 Uhr
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Äußerst bulligst? Hat er nicht 0,0037 dafür bezahlt? Ich hatte zu 0,0017 die ersten gekauft

Ich auch...allerdings leider zu wenig zu ,0017
D
Diversify, 15.03.2025 17:38 Uhr
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Ja, ein perfekter Win-Win. Wie hieß es so richtig im Interview: "À l’arrivée, nous avons trouvé une solution satisfaisante pour les différentes parties prenantes. / Am Ende haben wir eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind." Letztendlich war das unabhängige Wertgutachten ausschlagebend für die faire Bewertung und die Vorteile überwiegen hier bei weiten die Nachteile. Die Bereiche sind sowieso nur wenige Prozent von der gesamten Atos und auch nicht unbedingt jetzt die großen Gewinnbringer, wie man an den Betriebsergebnisse und Projektionen in die Zukunft deutlich ablesen kann. Sie sind zwar auf Grund des Quanten Computing Hypes gerade sehr gut sichtbar, aber nicht das große Brot und Buttergeschäft, das den Umsatz und Gewinn erzeugt. Aktuell schießen die Bewertungen für Quanten Computing zwar in den Himmel, aber es mehren sich auch die Anzeichen, dass der Hype bald vorbei ist und erstmal der Quantenwinter kommt.

Salle war noch niemals zuvor in der IT Branche, er ist absolut berufsfremd und hat hier einen seiner größten Kardinalfehler begangen. Zulasten des Unternehmens Atos und seiner mehr als 70.000 Mitarbeiter.
D
Diversify, 15.03.2025 17:35 Uhr
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Ja, letztendlich ist es eine Optimierung der Kostenseite in die Einnahmeseite, mit dem zusätzlichen positiven Effekt, dass es sich auch schnell auf die Liquidität und Verschuldungsgrad auswirkt und damit Atos die Möglichkeit gibt freier zu agieren.

Olfinger schrieb von auch nach dem Spartenverkauf fließender Lizenzgebühren. Hatte ihn nach einer Meinung nach nicht existierender Quelle gefragt ... no reply ... Du steigst auch auf diese Hoffnung ein bzw redest die Spartenverkäufe schön? Was glaubst du wohl, für wen diese nützlich sein werden??? Bzw für wen nicht?
Chyrli
Chyrli, 15.03.2025 17:35 Uhr
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Keinesfalls. Jeder hier bewertet jeden Kommentar nach seiner Facon. So ist es demokratisch. Falls wir von vornherein eine Auswahl träfen, bräuchten wir kein Forum, geschweige denn eine Umfrage.

Nö, nach den Berichten die Du, Eisbergorder, @olfinger, Trüffel und viele andere hier einbringen bilde ich meine Meinung! Ihr stellt uns hier oft originalberichte rein die ich so nicht selbe recherchiere. Aber es sind eben wertvolle Berichte und nicht so ein Getratsche wie es zb von mir kommt! Danach aber meine Meinung bilde!! Da zu den Forumsbeiträgen aber auch Fake mit seinen kumpels und sogar Nils alias Hugo gehören kann ich den Punkt nicht wählen, da ich die zuletzt genannten absolut nicht mit den erstgenannten auf eine Stufe stellen möchte 🤷
E
Eisbergorder, 15.03.2025 17:34 Uhr
4
Ich freue mich sehr, dass man sich zumindest mal hier sachlich über die tatsächlich wichtigen Fragen und Auslegungen von relevanten Punkten zu Atos austauscht und darüber disktuiert. Damit können wir alle eine bessere Einschätzung über Chancen und Risiken gewinnen und unsere eigenen Anlagestrategie besser hinterfragen und vielfach auch etwas dazulernen. Dankeschön!
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