bitcoin&gamestop WKN: A0HGDX ISIN: US36467W1099 Forum: Aktien User: FohlenFan
Bevor das jüngste HBC-Urteil im Juli 2026 erging, stützte sich das Anwaltsteam von Ryan Cohen im Kern auf drei zentrale Verteidigungsargumente, um die Section 16(b)-Klage abzuwehren.Diese Argumente wurden vor allem in seinem Antrag auf Klageabweisung (Motion to Dismiss) vorgebracht und bilden das Fundament, das nun durch das HBC-Urteil massiv gestärkt wird:1. Das „Unfreiwillige Insider“-Argument (Involuntary Insider)Die Argumentation: Cohen argumentiert, dass er beim Aufbau seiner ursprünglichen Position Anfang 2022 mathematisch unterhalb der kritischen 10-Prozent-Schwelle für meldepflichtige Insider lag.Dass sein Anteil im August 2022 plötzlich über 10 % stieg, lag einzig und allein an den Aktienrückkäufen von Bed Bath & Beyond (Share Buybacks). Dadurch sank die Gesamtzahl der am Markt verfügbaren Aktien, wodurch Cohens prozentualer Anteil automatisch nach oben schoss.Der Kern: Cohens Anwälte betonen, dass er diesen Anstieg weder aktiv steuern noch voraussehen konnte. Section 16(b) sei historisch geschaffen worden, um bewussten Missbrauch durch Insider zu verhindern, nicht um Investoren zu bestrafen, die durch passive Marktveränderungen des Unternehmens über eine Schwelle gedrückt werden.2. Keine Kontrolle über den Zeitpunkt des ÜberschreitensDie Argumentation: Ergänzend zum ersten Punkt machten die Anwälte geltend, dass ein Investor erst ab dem Moment der Transaktion haftbar gemacht werden kann, in dem er weiß, dass er ein Insider ist.Da Bed Bath & Beyond seine genauen Aktienrückkäufe und die veränderte Gesamtzahl der Aktien oft erst zeitverzögert in Quartalsberichten öffentlich machte, besaß Cohen zum Zeitpunkt seiner Verkäufe im August 2022 laut Verteidigung keine verlässliche Grundlage, um zu wissen, dass er rechtlich bereits der Section 16(b)-Haftung unterlag.3. Bestreitung des Status als „Director by Deputation“Die Argumentation: Die Klägerseite versuchte, Cohen über ein juristisches Konstrukt haftbar zu machen: Da er im März 2022 eine Vereinbarung mit BBBY traf, durch die drei von ihm ausgewählte Personen in den Verwaltungsrat einzogen, sei er quasi „durch Stellvertreter“ (by Deputation) selbst wie ein Vorstandsmitglied zu behandeln.Der Erfolg: Dieses Argument konnten Cohens Anwälte bereits erfolgreich entkräften. Richterin Buchwald wies diesen Teil der Klage im April 2025 ab, da das bloße Vorschlagen von unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern im Zuge eines Abkommens (Standstill Agreement) rechtlich nicht ausreicht, um Cohen persönlich die strikte Organhaftung aufzuerlegen.Wie das HBC-Urteil diese Argumente jetzt auflädtBisher konterte die Klägerseite immer mit dem Argument: „Section 16(b) ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Strict Liability). Es ist völlig egal, warum oder wie du über die 10 % gekommen bist – du bist drüber, also zahlst du.“Genau hier greift das neue HBC-Urteil ein: Es beweist, dass US-Berufungsgerichte bereit sind, bei Section 16(b) genaue Grenzen zu ziehen, wenn der Investor den Insider-Status nicht selbst aktiv oder böswillig herbeigeführt hat. Cohens Anwälte werden Argument 1 und 2 nun im bevorstehenden Antrag auf Urteil ohne Hauptverhandlung (Summary Judgment) als unumstößliche Rechtsfolge des HBC-Präzedenzfalls präsentieren.
Bevor das jüngste HBC-Urteil im Juli 2026 erging, stützte sich das Anwaltsteam von Ryan Cohen im Kern auf drei zentrale Verteidigungsargumente, um die Section 16(b)-Klage abzuwehren.Diese Argumente wurden vor allem in seinem Antrag auf Klageabweisung (Motion to Dismiss) vorgebracht und bilden das Fundament, das nun durch das HBC-Urteil massiv gestärkt wird:1. Das „Unfreiwillige Insider“-Argument (Involuntary Insider)Die Argumentation: Cohen argumentiert, dass er beim Aufbau seiner ursprünglichen Position Anfang 2022 mathematisch unterhalb der kritischen 10-Prozent-Schwelle für meldepflichtige Insider lag.Dass sein Anteil im August 2022 plötzlich über 10 % stieg, lag einzig und allein an den Aktienrückkäufen von Bed Bath & Beyond (Share Buybacks). Dadurch sank die Gesamtzahl der am Markt verfügbaren Aktien, wodurch Cohens prozentualer Anteil automatisch nach oben schoss.Der Kern: Cohens Anwälte betonen, dass er diesen Anstieg weder aktiv steuern noch voraussehen konnte. Section 16(b) sei historisch geschaffen worden, um bewussten Missbrauch durch Insider zu verhindern, nicht um Investoren zu bestrafen, die durch passive Marktveränderungen des Unternehmens über eine Schwelle gedrückt werden.2. Keine Kontrolle über den Zeitpunkt des ÜberschreitensDie Argumentation: Ergänzend zum ersten Punkt machten die Anwälte geltend, dass ein Investor erst ab dem Moment der Transaktion haftbar gemacht werden kann, in dem er weiß, dass er ein Insider ist.Da Bed Bath & Beyond seine genauen Aktienrückkäufe und die veränderte Gesamtzahl der Aktien oft erst zeitverzögert in Quartalsberichten öffentlich machte, besaß Cohen zum Zeitpunkt seiner Verkäufe im August 2022 laut Verteidigung keine verlässliche Grundlage, um zu wissen, dass er rechtlich bereits der Section 16(b)-Haftung unterlag.3. Bestreitung des Status als „Director by Deputation“Die Argumentation: Die Klägerseite versuchte, Cohen über ein juristisches Konstrukt haftbar zu machen: Da er im März 2022 eine Vereinbarung mit BBBY traf, durch die drei von ihm ausgewählte Personen in den Verwaltungsrat einzogen, sei er quasi „durch Stellvertreter“ (by Deputation) selbst wie ein Vorstandsmitglied zu behandeln.Der Erfolg: Dieses Argument konnten Cohens Anwälte bereits erfolgreich entkräften. Richterin Buchwald wies diesen Teil der Klage im April 2025 ab, da das bloße Vorschlagen von unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern im Zuge eines Abkommens (Standstill Agreement) rechtlich nicht ausreicht, um Cohen persönlich die strikte Organhaftung aufzuerlegen.Wie das HBC-Urteil diese Argumente jetzt auflädtBisher konterte die Klägerseite immer mit dem Argument: „Section 16(b) ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Strict Liability). Es ist völlig egal, warum oder wie du über die 10 % gekommen bist – du bist drüber, also zahlst du.“Genau hier greift das neue HBC-Urteil ein: Es beweist, dass US-Berufungsgerichte bereit sind, bei Section 16(b) genaue Grenzen zu ziehen, wenn der Investor den Insider-Status nicht selbst aktiv oder böswillig herbeigeführt hat. Cohens Anwälte werden Argument 1 und 2 nun im bevorstehenden Antrag auf Urteil ohne Hauptverhandlung (Summary Judgment) als unumstößliche Rechtsfolge des HBC-Präzedenzfalls präsentieren.
Die JHV wurde auf den 7 Juli verschoben, wo die Erhöhung an möglichen ausgegeben Shares bestätigt wurde und genau heute passiert es mit HBC. Wofür die Shares potentiell genutzt werden sollen, wurden von Gamestop ausreichend erläutert. Ryan hat heute bestätigt, dass es zunächst keine weiteren Details zu Ebay gibt. Hier hatte am 30. Juni eine Telefonkonferenz stattgefunden, wo noch keine Details offengelegt sind https://www.courtlistener.com/docket/69009183/20230930-dk-butterfly-1-inc-v-cohen/ Nochmal, der Stand der Dinge: "Ich schreibe im Namen der Klägerin 20230930-DK-Butterfly-1, Inc., ehemals Bed Bath & Co. („BBBY“), um die Vertagung der Zeugenvernehmung von Natasha Kassian zu beantragen. Frau Kassian wurde von den Beklagten Ryan Cohen und RC Ventures LLC („Cohen“) als Zeugin benannt. Zur Begründung des Antrags führe ich Folgendes aus: Angaben gemäß Verfahrensordnung 1.B Die Parteien hatten die Zeugenvernehmung ursprünglich für Donnerstag, den 28. Mai 2026, angesetzt. Es wurden keine vorherigen Vertagungen beantragt oder abgelehnt. BBBY beantragt eine Vertagung auf einen für alle Parteien akzeptablen Termin zwischen dem 1. und 24. Juli 2026. Die gerichtliche Anordnung sieht die Durchführung der Sachverständigenvernehmungen erst ab dem 24. Juli vor (Dokument 51), sodass die Vertagung keine Auswirkungen auf die Termine im Kalender hat. Am 21. Mai teilte mir der Anwalt der Beklagten Cohen mit, dass er der beantragten Erleichterung nicht zustimme und erklärte: „Zum jetzigen Zeitpunkt halten wir ein weiteres Treffen zur Besprechung für unnötig. Wir hatten zwar eine Verschiebung der Zeugenvernehmung bis zur Entscheidung über den Antrag der Beklagten Cohen auf Aufhebung der Vorladung (Dok. 52) erörtert, sind aber nach interner Beratung weiterhin der Ansicht, dass die Vorladung unzulässig ist und die Zeugenvernehmung daher planmäßig stattfinden sollte. Unser Mandant wird daher einem Antrag auf Vertagung widersprechen." Ich weiß worauf wir warten, jeder sollte es mittlerweile wissen... Können natürlich auch alles Zufälle sein. Ich kann aber auch der Prinz von Zamunda sein...
Mehr zu diesem Wert
|
|
Thema | ||
|---|---|---|---|
| 1 | GAMESTOP Hauptdiskussion | ||
| 2 | bitcoin&gamestop | ||
| 3 | Gamestop, das Ende naht | ||
| 4 | Gamestop💎🙌 | ||
| 5 | Gamestop ein Leerlauf? | ||
| 6 | The next Gamestop is Gamestop! | ||
| 7 | Gamestop Diskussionsecke | ||
| 8 | GME to the Moon!!! | ||
| 9 | Gamestop und Beyond :) | ||
| 10 | GameStop 2026 - Übernahme von EBAY |
|
|
Thema | ||
|---|---|---|---|
| 1 | MICRON TECHNOLOGY Hauptdiskussion | +4,95 % | |
| 2 | HauptForum SK HYNIC | +2,32 % | |
| 3 | ADIDAS Hauptdiskussion | -17,33 % | |
| 4 | ATOS Hauptdiskussion | -9,82 % | |
| 5 | Germany 40 / DAX Prognose | +0,47 % | |
| 6 | für alle, die es ehrlich meinen beim Traden. | ||
| 7 | NVIDIA Hauptdiskussion | +1,82 % | |
| 8 | RHEINMETALL Hauptdiskussion | -2,21 % | |
| 9 | Battalion | -3,08 % | |
| 10 | SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion | -4,38 % | Alle Diskussionen |
|
|
Thema | ||
|---|---|---|---|
| 1 | MICRON TECHNOLOGY Hauptdiskussion | +4,95 % | |
| 2 | HauptForum SK HYNIC | +2,32 % | |
| 3 | ADIDAS Hauptdiskussion | -17,33 % | |
| 4 | ATOS Hauptdiskussion | -9,82 % | |
| 5 | NVIDIA Hauptdiskussion | +1,82 % | |
| 6 | RHEINMETALL Hauptdiskussion | -2,21 % | |
| 7 | Battalion | -3,08 % | |
| 8 | FREYR BATTERY | ±0,00 % | |
| 9 | Ecograf - ein Stern am Graphithimmel | -10,80 % | |
| 10 | SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion | -4,38 % | Alle Diskussionen |