BLOOM ENERGY A WKN: A2JQTG ISIN: US0937121079 Kürzel: BE Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Die Aktie verliert aktuell 6,29 % auf 201 € und liegt damit rund 31 % unter dem Monatshoch von etwa 290 €. Seit Anfang Juli bei ungefähr 245 € beträgt das Minus bereits knapp 18 %. Der erneute Verkaufsdruck zeigt, dass das Vertrauen der Anleger deutlich beschädigt ist. Auslöser der zusätzlichen Unsicherheit ist ein Bericht von Hunterbrook Capital, das selbst auf fallende Bloom-Kurse setzt. Hunterbrook behauptet, Bloom habe seine Abhängigkeit von chinesischem Scandiumoxid heruntergespielt. Nach Darstellung des Short-Sellers sollen chinesische Lieferungen teilweise direkt oder über Zwischenstationen wie Thailand, Japan und Südkorea erfolgt sein. Zudem bezweifelt Hunterbrook, dass weltweit genügend Scandium verfügbar wäre, um Blooms geplante Produktionskapazität von 5 GW zu erreichen. Dafür könnten laut deren Berechnung etwa 220 Tonnen benötigt werden – bei einem geschätzten weltweiten Angebot von nur rund 240 Tonnen. Auch der kommunizierte Auftragsbestand von etwa 20 Mrd. USD und die Verbindlichkeit einzelner Großprojekte wurden infrage gestellt. Bloom weist die Anschuldigungen als falsch und irreführend zurück. Das Unternehmen erklärt, ausreichend Scandium für den aktuellen Bedarf und den bestehenden Auftragsbestand zu besitzen, nicht von China abhängig zu sein und sogar Sichtbarkeit über Liefermengen für bis zu 25 GW Produktion zu haben. Außerdem verweist Bloom auf seine geprüften Finanzberichte. Damit hat Bloom die Vorwürfe bisher jedoch hauptsächlich dementiert, aber noch nicht vollständig öffentlich widerlegt. Eine überzeugende Entkräftung wäre möglich, wenn das Unternehmen konkrete Lieferanten, Herkunftsländer, verfügbare Mengen und verbindliche Aufträge offenlegt. Bis dahin bleibt Aussage gegen Aussage – zumal Hunterbrook finanziell von einem Kursrückgang profitiert. Technisch liegt die wichtigste Unterstützung bei 190–200 €. Unter 190 € könnten 175–180 € folgen. Erst über 220 € wäre eine Stabilisierung erkennbar; für eine echte Trendwende müssten ungefähr 240–245 € zurückerobert werden. Bei einem angezeigten KGV von rund 127 bleibt die Aktie trotz des Rückgangs hoch bewertet und entsprechend anfällig für weitere negative Nachrichten.
Die Aktie verliert aktuell 6,29 % auf 201 € und liegt damit rund 31 % unter dem Monatshoch von etwa 290 €. Seit Anfang Juli bei ungefähr 245 € beträgt das Minus bereits knapp 18 %. Der erneute Verkaufsdruck zeigt, dass das Vertrauen der Anleger deutlich beschädigt ist. Auslöser der zusätzlichen Unsicherheit ist ein Bericht von Hunterbrook Capital, das selbst auf fallende Bloom-Kurse setzt. Hunterbrook behauptet, Bloom habe seine Abhängigkeit von chinesischem Scandiumoxid heruntergespielt. Nach Darstellung des Short-Sellers sollen chinesische Lieferungen teilweise direkt oder über Zwischenstationen wie Thailand, Japan und Südkorea erfolgt sein. Zudem bezweifelt Hunterbrook, dass weltweit genügend Scandium verfügbar wäre, um Blooms geplante Produktionskapazität von 5 GW zu erreichen. Dafür könnten laut deren Berechnung etwa 220 Tonnen benötigt werden – bei einem geschätzten weltweiten Angebot von nur rund 240 Tonnen. Auch der kommunizierte Auftragsbestand von etwa 20 Mrd. USD und die Verbindlichkeit einzelner Großprojekte wurden infrage gestellt. Bloom weist die Anschuldigungen als falsch und irreführend zurück. Das Unternehmen erklärt, ausreichend Scandium für den aktuellen Bedarf und den bestehenden Auftragsbestand zu besitzen, nicht von China abhängig zu sein und sogar Sichtbarkeit über Liefermengen für bis zu 25 GW Produktion zu haben. Außerdem verweist Bloom auf seine geprüften Finanzberichte. Damit hat Bloom die Vorwürfe bisher jedoch hauptsächlich dementiert, aber noch nicht vollständig öffentlich widerlegt. Eine überzeugende Entkräftung wäre möglich, wenn das Unternehmen konkrete Lieferanten, Herkunftsländer, verfügbare Mengen und verbindliche Aufträge offenlegt. Bis dahin bleibt Aussage gegen Aussage – zumal Hunterbrook finanziell von einem Kursrückgang profitiert. Technisch liegt die wichtigste Unterstützung bei 190–200 €. Unter 190 € könnten 175–180 € folgen. Erst über 220 € wäre eine Stabilisierung erkennbar; für eine echte Trendwende müssten ungefähr 240–245 € zurückerobert werden. Bei einem angezeigten KGV von rund 127 bleibt die Aktie trotz des Rückgangs hoch bewertet und entsprechend anfällig für weitere negative Nachrichten.
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