Dividendenforum ( ehemals Macys ) Forum: Community User: Olli2111

Kommentare 14.453
Hobbyaktionär2
Hobbyaktionär2, 15.01.2025 20:42 Uhr
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Wir retten die Welt nicht, aber ich gehe wählen und ich wähle keine Partei die nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht... und grün ist nicht alternativlos 🤣🤣🤣
O
Ohri, 15.01.2025 20:37 Uhr
0

Eine schlecht funktionierende Demokratie ist besser... das andere hatten schon unsere Großeltern/ Eltern ... wie das geendet hat wissen wir

Leider kann sich hier kaum noch jemand vorstellen wie es ist von Extremisten regiert zu werden. Die Leute wissen nicht mehr was wir an unserer Demokratie haben.
Hobbyaktionär2
Hobbyaktionär2, 15.01.2025 20:34 Uhr
1

Das würde ich so nicht sagen. Die Parteien der Mitte sollten immer mehr Schnittmengen haben als Dinge die sie trennt. Da ein Merz ein Opportunist ist, aber ein demokratischer ist er allemal besser als die Höckes diese Welt. Zb. Lass ihnen ruhig ihre Prüfung auf dem Bau neuer AKW. Da passiert die nächsten Jahrzehnte nichts, aber so lange können wir wenigstens weiter an der Energiewende arbeiten. Das gleiche mit dem Verbrennerverbot. Soll er in die EU rufen,dass wir es nicht wollen. Gleichzeitig können wir aber an der Elektrifizierung des Verkehrssektor arbeiten. Bei Steompreisen herrscht Konsens wie bei der Verteidigung auch. Usw usw. Es muss nur jedem klar sein, es darf keine Starke AFD geben. Mit denen gehen wir Jahrzehnte rückwärts.

Eine schlecht funktionierende Demokratie ist besser... das andere hatten schon unsere Großeltern/ Eltern ... wie das geendet hat wissen wir
Hobbyaktionär2
Hobbyaktionär2, 15.01.2025 20:31 Uhr
0
Ist wirklich schwierig...
O
Ohri, 14.01.2025 17:08 Uhr
1

Du schreibst immer wieder mal das es die Grünen nicht mehr braucht (bezogen auf Umweltschutz) und das impliziert im Grunde genommen ja das du der Meinung bist das es die Grûnen gebraucht hat um ein Umdenken bei den anderen Parteien zu erreichen!? Gleiches gilt dann, so würde ich sagen, für die AfD! 🤷🏼‍♂️ Im übrigen geht es mir nicht darum die AfD rein zu waschen, ganz sicher nicht. Ich bin durch und durch Gelb, auch wenn die letzten drei Jahre es mir nicht leicht gemacht haben. Wenn SPD, CDU und FDP in den letzten 30 Jahren "ihren Job" gemacht hätten gäbe es weder Grüne noch AfD. Gleiches gilt, meiner Meinung nach, auch für viele Parteien im europäischen Ausland. Warum sind denn in so vielen Ländern die rechten Parteien immer stärker geworden? Ganz sicher nicht weil die Menschen von heute auf morgen Rechtsradikale geworden sind! Das ist übrigens auch so ein le Sache die mich immens ärgert. Die Wähler der AfD werden permanent als du.mm, und/oder Na*is bezeichnet. Das ist so ein schwa.chsinn und bewirkt nur das ganze Gegenteil. Dadurch grenzt man diese Menschen doch erst recht aus und verliert sie für die politische Mitte! Ist denn der, der letztes Mal SPD gewählt hat und nun AfD wählt von heute auf morgen du.mm und rechtsradikal geworden? Das ist doch bulls.hit. Und wenn es so wäre würde es ja bedeuten daß die SPD von dum.men gewählt worden ist 🤷🏼‍♂️ So wird das nix wenn man die Menschen zurück holen will

Nein, eigentlich impliziert es das nicht. Durch die Wissenschaft wissen wir heute viel mehr. Es hat nichts mehr mit irgendwelchen Anti Atomkraft Gegnern zu tun. Meiner Meinung nach hätte es die Grünen nie gebraucht. IPCC, european Greendeal usw. sind ja keine Grünen Erfindungen. Bei der AFD ist es aber komplett anders. Hier sollte jedem klar sein was diese Partei ist. Hier wurden Petry, Meuthen bereits jeweils durch Rechts ersetzt. Auch weidel musste das bitterlich einsehen, dass Höcke das sagen in der Partei hat. Wer das immer noch herunter spielt oder meint zu instrumentalisieren für seine Interessen, ist nun mal dumm oder rechtsradikal. Was anderes gibt es da nicht mehr. Jeder hat die Möglichkeit sich politisch zu engagieren um seine Meinung im demokratischen Spektrum zu vertreten.
Steff0987
Steff0987, 14.01.2025 16:50 Uhr
2

Ich gebe dir ganz grundsätzlich recht. Das Problem wurde unterschätzt bzw. gar nicht ernst wahrgenommen als ein solches. Oder sogar bewusst ignoriert. Da sind wohl nahe beieinander. Allerdings kannst du die AFD als rechte Protestpartei nicht reinwaschen. Es wird versucht zu verunsichern, zu emotionalisieren, zu vereinfachen, Fakten zu verdrehen. Und das schlimmste es werden wirklich rechtsextreme unterstützt Höcke, Kubitschek (der im Hintergrund agiert usw.). Deswegen ist es wichtig hier ganz klar eine Linie zu ziehen. Jeder der Demokrat ist, bei allem Protest, darf da nicht schwach werden.

Du schreibst immer wieder mal das es die Grünen nicht mehr braucht (bezogen auf Umweltschutz) und das impliziert im Grunde genommen ja das du der Meinung bist das es die Grûnen gebraucht hat um ein Umdenken bei den anderen Parteien zu erreichen!? Gleiches gilt dann, so würde ich sagen, für die AfD! 🤷🏼‍♂️ Im übrigen geht es mir nicht darum die AfD rein zu waschen, ganz sicher nicht. Ich bin durch und durch Gelb, auch wenn die letzten drei Jahre es mir nicht leicht gemacht haben. Wenn SPD, CDU und FDP in den letzten 30 Jahren "ihren Job" gemacht hätten gäbe es weder Grüne noch AfD. Gleiches gilt, meiner Meinung nach, auch für viele Parteien im europäischen Ausland. Warum sind denn in so vielen Ländern die rechten Parteien immer stärker geworden? Ganz sicher nicht weil die Menschen von heute auf morgen Rechtsradikale geworden sind! Das ist übrigens auch so ein le Sache die mich immens ärgert. Die Wähler der AfD werden permanent als du.mm, und/oder Na*is bezeichnet. Das ist so ein schwa.chsinn und bewirkt nur das ganze Gegenteil. Dadurch grenzt man diese Menschen doch erst recht aus und verliert sie für die politische Mitte! Ist denn der, der letztes Mal SPD gewählt hat und nun AfD wählt von heute auf morgen du.mm und rechtsradikal geworden? Das ist doch bulls.hit. Und wenn es so wäre würde es ja bedeuten daß die SPD von dum.men gewählt worden ist 🤷🏼‍♂️ So wird das nix wenn man die Menschen zurück holen will
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Ohri, 14.01.2025 16:50 Uhr
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"Es wird versucht zu verunsichern, zu emotionalisieren, zu vereinfachen, Fakten zu verdrehen." Das machen die Grünen aber auch besonders intensiv (und schlecht). Bei dem Rest geb ich dir aber Recht.

Ich bin nicht hier um für die Grünen zu sprechen. Aber wenn du den Klimawandel meinst, sprechen die Grünen (und alle andere Parteien) wenigstens über Szenarien die auf Standards der aktuellen Forschung beruhen. Und sie geben auch ihren Plan wieder und zwar innerhalb eines demokratischen Kontextes. Rechts außen versucht mit der Emotionalität vorallem zu verunsichern. Echte eigene Themen haben sie ja nicht, zumindest keine die sie in einer Demokratie frei äußern könnten.
Chicky
Chicky, 14.01.2025 16:35 Uhr
1
"Es wird versucht zu verunsichern, zu emotionalisieren, zu vereinfachen, Fakten zu verdrehen." Das machen die Grünen aber auch besonders intensiv (und schlecht). Bei dem Rest geb ich dir aber Recht.
O
Ohri, 14.01.2025 16:27 Uhr
1

Das wahre Problem ist nicht die AfD, auch wenn immer versucht wird es so darzustellen. Das wahre Problem ist das die anderen Parteien den rechten Rand komplett ignorieren und delegitimieren! Es ist absolut in Ordnung Rechts zu sein, genauso wie es in Ordnung ist Links zu sein. Was nicht in Ordnung ist, ist radikal zu sein. Das Problem ist, das die Parteien sich einen Dreck um die Menschen kümmern die eine Massenmigration nicht wollen. Im Grunde ist das doch das Hauptthema der AfD. Alle anderen Belange interessieren doch die meisten gar nicht. Stand jetzt gibt es rund 20% der Wähler welche mit den aktuellen Zuständen nicht einverstanden sind. Wie lange will man die noch ignorieren. Bis es 50% sind? Der Merz bläst jetzt in das Horn, im verzweifelten Versuch am rechten Rand auf Wählerfang zu gehen, doch mittlerweile haben die Menschen das Spiel durchschaut, das kauft denen keiner mehr ab. Die realitäten sehen die Menschen in ihren Wohnvierteln, und so lange die anderen Parteien Politik vorbei an den Bedürfnissen der Menschen machen, so lange wird die AfD immer stärker werden. Da müssen sich insbesondere die Grünen und die SPD an die eigenen Nase fassen, denn so lange sie einen echten Politikwechsel in der Migration verweigern, so lange wird die AfD immer rstärker werden. Niemand hat Lösungen für die massiven Probleme welche die ungesteuerte und massenhafte Einwanderung mit sich bringt, und dazu zählen vor allem die Kostenfaktoren. Die Stärke der AfD resultiert allein aus dem Unvermögen der alten Parteien

Ich gebe dir ganz grundsätzlich recht. Das Problem wurde unterschätzt bzw. gar nicht ernst wahrgenommen als ein solches. Oder sogar bewusst ignoriert. Da sind wohl nahe beieinander. Allerdings kannst du die AFD als rechte Protestpartei nicht reinwaschen. Es wird versucht zu verunsichern, zu emotionalisieren, zu vereinfachen, Fakten zu verdrehen. Und das schlimmste es werden wirklich rechtsextreme unterstützt Höcke, Kubitschek (der im Hintergrund agiert usw.). Deswegen ist es wichtig hier ganz klar eine Linie zu ziehen. Jeder der Demokrat ist, bei allem Protest, darf da nicht schwach werden.
DividendenGraf
DividendenGraf, 14.01.2025 16:13 Uhr
1

Das wahre Problem ist nicht die AfD, auch wenn immer versucht wird es so darzustellen. Das wahre Problem ist das die anderen Parteien den rechten Rand komplett ignorieren und delegitimieren! Es ist absolut in Ordnung Rechts zu sein, genauso wie es in Ordnung ist Links zu sein. Was nicht in Ordnung ist, ist radikal zu sein. Das Problem ist, das die Parteien sich einen Dreck um die Menschen kümmern die eine Massenmigration nicht wollen. Im Grunde ist das doch das Hauptthema der AfD. Alle anderen Belange interessieren doch die meisten gar nicht. Stand jetzt gibt es rund 20% der Wähler welche mit den aktuellen Zuständen nicht einverstanden sind. Wie lange will man die noch ignorieren. Bis es 50% sind? Der Merz bläst jetzt in das Horn, im verzweifelten Versuch am rechten Rand auf Wählerfang zu gehen, doch mittlerweile haben die Menschen das Spiel durchschaut, das kauft denen keiner mehr ab. Die realitäten sehen die Menschen in ihren Wohnvierteln, und so lange die anderen Parteien Politik vorbei an den Bedürfnissen der Menschen machen, so lange wird die AfD immer stärker werden. Da müssen sich insbesondere die Grünen und die SPD an die eigenen Nase fassen, denn so lange sie einen echten Politikwechsel in der Migration verweigern, so lange wird die AfD immer rstärker werden. Niemand hat Lösungen für die massiven Probleme welche die ungesteuerte und massenhafte Einwanderung mit sich bringt, und dazu zählen vor allem die Kostenfaktoren. Die Stärke der AfD resultiert allein aus dem Unvermögen der alten Parteien

Ich würde am liebsten gleich 2 *Daumen hoch* geben, leider nicht möglich 🤭
Steff0987
Steff0987, 14.01.2025 16:10 Uhr
5

Was du beschreibst ist aber der Kern jeder Demokratie. Es wird diskutiert, ausgetauscht, gestritten um Mehrheiten zu gewinnen. Das ist zäh und ermüdend (ich wollte kein Politiker sein). Aber unter unserem Grundgesetz ist es das Mittel der Wahl, alles andere ob Kommunismus oder einen rechte Diktatur kann nicht unser Ziel sein. Die AFD unterstützt nicht nur, sondern wird beherrscht von Kräften die klar undemokratisch sind (der Flügel nannte sich das mal). Wirklich wirtschaftsliberale wählen genau deswegen keine AFD. Die rechten benutzen diese Partei um Mehrheiten zu bekommen. Alle sollten wählen gehen, um denen keinen Raum zu lassen.

Das wahre Problem ist nicht die AfD, auch wenn immer versucht wird es so darzustellen. Das wahre Problem ist das die anderen Parteien den rechten Rand komplett ignorieren und delegitimieren! Es ist absolut in Ordnung Rechts zu sein, genauso wie es in Ordnung ist Links zu sein. Was nicht in Ordnung ist, ist radikal zu sein. Das Problem ist, das die Parteien sich einen Dreck um die Menschen kümmern die eine Massenmigration nicht wollen. Im Grunde ist das doch das Hauptthema der AfD. Alle anderen Belange interessieren doch die meisten gar nicht. Stand jetzt gibt es rund 20% der Wähler welche mit den aktuellen Zuständen nicht einverstanden sind. Wie lange will man die noch ignorieren. Bis es 50% sind? Der Merz bläst jetzt in das Horn, im verzweifelten Versuch am rechten Rand auf Wählerfang zu gehen, doch mittlerweile haben die Menschen das Spiel durchschaut, das kauft denen keiner mehr ab. Die realitäten sehen die Menschen in ihren Wohnvierteln, und so lange die anderen Parteien Politik vorbei an den Bedürfnissen der Menschen machen, so lange wird die AfD immer stärker werden. Da müssen sich insbesondere die Grünen und die SPD an die eigenen Nase fassen, denn so lange sie einen echten Politikwechsel in der Migration verweigern, so lange wird die AfD immer rstärker werden. Niemand hat Lösungen für die massiven Probleme welche die ungesteuerte und massenhafte Einwanderung mit sich bringt, und dazu zählen vor allem die Kostenfaktoren. Die Stärke der AfD resultiert allein aus dem Unvermögen der alten Parteien
Steff0987
Steff0987, 14.01.2025 16:02 Uhr
0

Also ich bin echt hin und her gerissen. Mich stört das ewige lavieren und rumgerede. Kein Verein könnte so "arbeiten", ohne pleite zu gehen und es würde nichts laufen. Ich hatte mal ein tolles Seminar, da ging es darum dass es wichtig ist so viele Informationen wie möglich zu haben, und kritisch zu sein, denn nur so zeichnet sich ein immer genaueres Bild "der Wahrheit" (was aber nie erreicht wird). Und die ARD hat diese Weidel nach ihrem Parteitag ständig unterbrochen und ist ins Wort gefallen. Unverfroren. Diese "Hauptsache dagegen", weil die AfD ist ja rechts, Attitüde finde ich sehr, sehr gefährlich. Denn "Hauptsache nicht die AfD" wird dann zur universellen Ausrede des ja: einfach so weiter"schwurbeln", wir kriegen ja horrendes Gehalt dafür, dass wir lavieren und Streiten. Ich empfinde das als Stillstand. Mitnichten ein Plädoyer für die AfD (vielleicht schreibt man das mittlere f auch groß, ka), aber es kann und darf nicht sein, dass man jemanden nicht aussprechen lässt. Das empfinde ich als Gewalt. Und es wird pauschal so viel unterstellt und stigmatisiert. Auch hier: wenn man ein Feindbild hat, muss man ja nicht am eigenen Image arbeiten, dann ist Image nur das "auf den Feind drauf hacken". Das ist schlimm und der Tod der Demokratie, denn es tötet den Diskurs schon aus Prinzip im Vorfeld. Ich will und werde keine AfD wählen, aber was passiert dann? "Migration hat mir dem Alltag der Menschen nichts zu tun?" Und dieser Butter für Oma Gerda Halbsatz ist ein Schlag zumindest in mein Gesicht. Ich weiß nicht ob die Politik (ungeachtet Migration) noch irgend eine Bindung, Ahnung, Vorstellung von einer anderen Wirklichkeit außer ihrer Parallelwelt hat. Ich weiß es nicht. Ich bin tatsächlich ratlos und im Grunde schon verzweifelt. (Dessen ungeachtet finde ich es gut, hier die Meinungen anderer lesen zu können)

Super beschrieben, danke dafür! 👍
O
Ohri, 14.01.2025 15:21 Uhr
1

Also ich bin echt hin und her gerissen. Mich stört das ewige lavieren und rumgerede. Kein Verein könnte so "arbeiten", ohne pleite zu gehen und es würde nichts laufen. Ich hatte mal ein tolles Seminar, da ging es darum dass es wichtig ist so viele Informationen wie möglich zu haben, und kritisch zu sein, denn nur so zeichnet sich ein immer genaueres Bild "der Wahrheit" (was aber nie erreicht wird). Und die ARD hat diese Weidel nach ihrem Parteitag ständig unterbrochen und ist ins Wort gefallen. Unverfroren. Diese "Hauptsache dagegen", weil die AfD ist ja rechts, Attitüde finde ich sehr, sehr gefährlich. Denn "Hauptsache nicht die AfD" wird dann zur universellen Ausrede des ja: einfach so weiter"schwurbeln", wir kriegen ja horrendes Gehalt dafür, dass wir lavieren und Streiten. Ich empfinde das als Stillstand. Mitnichten ein Plädoyer für die AfD (vielleicht schreibt man das mittlere f auch groß, ka), aber es kann und darf nicht sein, dass man jemanden nicht aussprechen lässt. Das empfinde ich als Gewalt. Und es wird pauschal so viel unterstellt und stigmatisiert. Auch hier: wenn man ein Feindbild hat, muss man ja nicht am eigenen Image arbeiten, dann ist Image nur das "auf den Feind drauf hacken". Das ist schlimm und der Tod der Demokratie, denn es tötet den Diskurs schon aus Prinzip im Vorfeld. Ich will und werde keine AfD wählen, aber was passiert dann? "Migration hat mir dem Alltag der Menschen nichts zu tun?" Und dieser Butter für Oma Gerda Halbsatz ist ein Schlag zumindest in mein Gesicht. Ich weiß nicht ob die Politik (ungeachtet Migration) noch irgend eine Bindung, Ahnung, Vorstellung von einer anderen Wirklichkeit außer ihrer Parallelwelt hat. Ich weiß es nicht. Ich bin tatsächlich ratlos und im Grunde schon verzweifelt. (Dessen ungeachtet finde ich es gut, hier die Meinungen anderer lesen zu können)

Was du beschreibst ist aber der Kern jeder Demokratie. Es wird diskutiert, ausgetauscht, gestritten um Mehrheiten zu gewinnen. Das ist zäh und ermüdend (ich wollte kein Politiker sein). Aber unter unserem Grundgesetz ist es das Mittel der Wahl, alles andere ob Kommunismus oder einen rechte Diktatur kann nicht unser Ziel sein. Die AFD unterstützt nicht nur, sondern wird beherrscht von Kräften die klar undemokratisch sind (der Flügel nannte sich das mal). Wirklich wirtschaftsliberale wählen genau deswegen keine AFD. Die rechten benutzen diese Partei um Mehrheiten zu bekommen. Alle sollten wählen gehen, um denen keinen Raum zu lassen.
Bullauge
Bullauge, 14.01.2025 13:53 Uhr
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Also ich bin echt hin und her gerissen. Mich stört das ewige lavieren und rumgerede. Kein Verein könnte so "arbeiten", ohne pleite zu gehen und es würde nichts laufen. Ich hatte mal ein tolles Seminar, da ging es darum dass es wichtig ist so viele Informationen wie möglich zu haben, und kritisch zu sein, denn nur so zeichnet sich ein immer genaueres Bild "der Wahrheit" (was aber nie erreicht wird). Und die ARD hat diese Weidel nach ihrem Parteitag ständig unterbrochen und ist ins Wort gefallen. Unverfroren. Diese "Hauptsache dagegen", weil die AfD ist ja rechts, Attitüde finde ich sehr, sehr gefährlich. Denn "Hauptsache nicht die AfD" wird dann zur universellen Ausrede des ja: einfach so weiter"schwurbeln", wir kriegen ja horrendes Gehalt dafür, dass wir lavieren und Streiten. Ich empfinde das als Stillstand. Mitnichten ein Plädoyer für die AfD (vielleicht schreibt man das mittlere f auch groß, ka), aber es kann und darf nicht sein, dass man jemanden nicht aussprechen lässt. Das empfinde ich als Gewalt. Und es wird pauschal so viel unterstellt und stigmatisiert. Auch hier: wenn man ein Feindbild hat, muss man ja nicht am eigenen Image arbeiten, dann ist Image nur das "auf den Feind drauf hacken". Das ist schlimm und der Tod der Demokratie, denn es tötet den Diskurs schon aus Prinzip im Vorfeld. Ich will und werde keine AfD wählen, aber was passiert dann? "Migration hat mir dem Alltag der Menschen nichts zu tun?" Und dieser Butter für Oma Gerda Halbsatz ist ein Schlag zumindest in mein Gesicht. Ich weiß nicht ob die Politik (ungeachtet Migration) noch irgend eine Bindung, Ahnung, Vorstellung von einer anderen Wirklichkeit außer ihrer Parallelwelt hat. Ich weiß es nicht. Ich bin tatsächlich ratlos und im Grunde schon verzweifelt. (Dessen ungeachtet finde ich es gut, hier die Meinungen anderer lesen zu können)
O
Ohri, 14.01.2025 12:50 Uhr
1
Das würde ich so nicht sagen. Die Parteien der Mitte sollten immer mehr Schnittmengen haben als Dinge die sie trennt. Da ein Merz ein Opportunist ist, aber ein demokratischer ist er allemal besser als die Höckes diese Welt. Zb. Lass ihnen ruhig ihre Prüfung auf dem Bau neuer AKW. Da passiert die nächsten Jahrzehnte nichts, aber so lange können wir wenigstens weiter an der Energiewende arbeiten. Das gleiche mit dem Verbrennerverbot. Soll er in die EU rufen,dass wir es nicht wollen. Gleichzeitig können wir aber an der Elektrifizierung des Verkehrssektor arbeiten. Bei Steompreisen herrscht Konsens wie bei der Verteidigung auch. Usw usw. Es muss nur jedem klar sein, es darf keine Starke AFD geben. Mit denen gehen wir Jahrzehnte rückwärts.
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