EUR/TRY WKN: A0C32V ISIN: EU000A0C32V9 Kürzel: EUR/TRY Forum: Währungen Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 3.747
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hansey, 12.10.2019 17:56 Uhr
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@Selcuk "Die meisten Flüchtlinge wurden schon vor dem Deal aufgenommen", das stimmt. Die Flüchtlinge aus Syrien sind zunächst vor den Kriegshandlungen in ihr Nachbarland geflohen, bis dahin hatte die Deutschland erstmal nicht mehr damit zu tun, wie die Türkei. Deutschland ist erst durch unser hiesiges Asylrecht (und unsere gesellschaftliche Solidarität mit den Flüchtlingen) zur Adresse geworden und wir nehmen hier halt so viele Menschen auf, wie möglich. Um die Türkei (das als unmittelbarer Nachbar eines Landes, das einen Vernichtungskrieg gegen die eigene Bevölkerung führt, schon rein geographisch in der ersten Reihe steht) zu entlasten, kam es zu diesem Deal. Man muss nicht glauben, Deutschland hätte unter allen anderen Ländern per se und ganz automatisch eine besondere Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen. Es hat sich ja auch dann 2015 gezeigt, dass längst nicht alle Deutschen diese Verantwortung übernehmen wollen. - Es ist abwegig Deutschland die Schuld an dem Elend zu geben. Damit muss man sich an zunächst an Assad, Putin, den Iran, den IS und ja, auch an Erdogan wenden
U
Uwestgt3., 12.10.2019 16:30 Uhr
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Macht Euch die Situation klar. Ein paar tausend getötete Kurden. Hässliche Bilder von toten Frauen und Kindern, dann steht das Land vor einem Bürgerkrieg. Die westlichen Länder wenden sich ganz ab und Trump wird vom Senat gezwungen, den Stecker rauszuziehen. Verfall der Währung und Wirtschaft. Am Ende wird man sich fragen, war es das alles wert!?
S
Selcuk, 12.10.2019 16:05 Uhr
0
Tolle Einstellung!
S
Selcuk, 12.10.2019 15:11 Uhr
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Die meisten Flüchtlinge wurden schon vor dem Deal aufgenommen der Deal beinhaltet eher diese an der Weiterreise zu hindern. Von den versprochen Milliarden ist bis jetzt nur ein Bruchteil geflossen und selbst wenn die gesamte Summe bezahlt worden wäre, sie deckt kaum die Kosten der 4 Millionen Menschen über die letzten Jahre. Insbesondere wenn man als vergleich die Kosten der Flüchtlinge in Deutschland betrachtet.
h
hansey, 12.10.2019 14:54 Uhr
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@Selcuk der Vergleich mit *** ist Blödsinn. - Die Aufnahme der Flüchtlinge ist ein Deal. Erdogan hat die 4 Mio. Menschen nicht aus reiner Freundlichkeit aufgenommen, sondern wegen der läppische nicht paar Millarden. So kann ich das doch als "Verdienst" nicht gelten lassen. - "Kritik" gibt es für den begonnenen Krieg und für den systematischen Aufbau der Diktatur in der Türkei seit etwa 2013. Beides kann keine Zustimmung finden, auch wenn Erdogan sie offenbar bedingungslos fordert.
S
Selcuk, 12.10.2019 14:30 Uhr
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Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand hätte vorhersehen müssen wie sich die Türkei entwickeln würde. Das Land wurde über 60 Jahre mit einem voraussichtlichen Beitritt in die EU hingehalten, ja die Gründe momentan stehen eindeutig dagegen aber so um 2000 herum, insbesondere als Erdogan erstmals gewählt wurde, wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen die Türkei in die EU zu akzeptieren. Wie davor erwähnt gabs genau damals den großen politischen Umschwung in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien... Und statt jetzt exakt dasselbe zu machen wie die Jahre davor sollte man sich den Türken erst recht nähern, ansonsten werden die sich noch weiter abgrenzen wie der Iran und das hilft nun wirklich keinem. Und Erdogan mit *** zu vergleichen ist das dümmste was es gibt. Ein Land welches mehr als 4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat verdient das nicht und die läppischen paar Milliarden von der EU reichen da bei weitem nicht aus um irgendwelche Kritik diesbezüglich zu äußern.
Silverback
Silverback, 12.10.2019 14:02 Uhr
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In den Jahren 2011 -2016 ( da ging es ans Eingemachte) wollte die Türkei lediglich die Vorteile der Mitgliedschaft ausloten! Aber keinerlei Abstriche bzgl des Polizeistaates machen
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hansey, 12.10.2019 14:01 Uhr
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Es gab vielleicht ein kleines Zeitfenster, in dem man die EU-Mitgliedschaft hätte vertreten können. Aber dann, als die Demos 2013 wegen dem Gezi-Platz waren, da schaltete Erdogan auf die harte Linie um. Er fing damals auch wieder an, auf den Kurden herumzuhacken, nachdem es dbzgl. eine ganze Weile deutlich entspannter zuging. Naja, und dann ging es eigentlich stetig bergab, vor allem, als dann der Putsch war. Natürlich hat Erdogan auch viele gute Impulse gegeben, aber bilanziell siehts halt anders aus. Ich persönlich finde es auch extrem schade, dass alles so gekommen ist. Ich mag die Türkei sehr, das Land, die Menschen, soweit ich sie kennen gelernt habe, aber im Moment ist das für mich alles in weite Ferne gerückt.
S
Selcuk, 12.10.2019 13:57 Uhr
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Das ist genau das Problem was ich angesprochen habe, die Probleme der letzten Jahre werden so dargestellt als seien sie schon immer dagewesen und was eigentlich dazu geführt hat wird vergessen. Es soll keinesfalls etwas rechtfertigen aber manchmal sollte man sich auch an der eigenen Nase packen. Ich meine ich argumentiere hier ja auch nicht wie heuchlerisch die Politik ist wenn sie einerseits Länder wie Saudi Arabien, China kritisieren und trotzdem munter Geschäfte machen und sogar Waffen verkaufen. Ich finde es fehlt generell der gegenseitige Respekt, entweder man zieht es durch für alle Länder oder gar keines aber bei dem schwächeren die Meinung zu sagen ist halt wesentlich leichter.
S
Selcuk, 12.10.2019 13:51 Uhr
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Wann beginnt für dich über Jahre?
Silverback
Silverback, 12.10.2019 13:41 Uhr
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Nö nö mein Freund! Die Türkei hat über Jahre nichts für den EU Beitritt getan!! Keinerlei Justizreform, Rechtsreform bzgl. Joint-venture und die jandarma, Polizei u. Militär haben munter weiter Gefangene gefoltert! Was hat ein solches Land in der Wertegemeinschaft der EU zu suchen?
S
Selcuk, 12.10.2019 12:59 Uhr
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Ich finde Europa trägt zum Teil Mitschuld am Wandel der Türkei in den letzten Jahren. Als Erdogan gewählt wurde hat er viel auf Europäische Länder gehört unter anderem auf Schröder und Co, jedoch kam es kurze Zeit später in wichtigen europäischen Länder zu einem Politikwechsel, hin zu mehr konservativem. Statt wie davor zu sagen Ihr seit Teil der EU wir wollen euch hier haben hat man die Türkei ausgeschlossen und wollte nur auf wirtschaftlicher Ebene zusammenarbeiten ohne einen Beitritt der Türkei zur EU zu bewilligen. Dies hat natürlich dazu geführt das Erdogan genau dies genutzt hat um seine Landsleute im Inland und Ausland gegen die EU aufzustacheln...und so gings immer weiter. Wer mal in Istanbul oder in anderen Großstädten der Türkei war weiß wie die Menschen dort sind, man erkennt kaum Unterschiede zu anderen Großstädten, ein früher Beitritt hätte jeden genützt.
G
Gorleone, 12.10.2019 12:00 Uhr
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Nichtsdestotrotz wird medial geschossen was das Zeug hält. Er ist einfach zu einem ad.olf.2.0 deklariert worden, was er meiner Meinung nach mit mal im Ansatz ist. Seitdem er gewählt wurde vor 20 Jahren wird er getrashed. Er hat auch so viele gute Dinge ins Rollen gebracht. Die versucht man einfach mit einem Halbsatz darzustellen. Und dann wundert man sich, warum man Lügen.presse sagt. Meiner Meinung nach ist es keine Lügen.presse, sondern eine Halbwahrheiten Presse. Wenn ich 100 Leuten geholfen habe, aber einen Menschen geschadet habe ist es keine Lüge zu berichten, dass ich einem Menschen geschadet habe. So funktioniert das Ganze .... meine bescheidene Meinung
G
Gorleone, 12.10.2019 11:55 Uhr
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@uwe: ich stimme in einigen Punkten zu.
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hansey, 12.10.2019 9:20 Uhr
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@Uwestgt3 ich stimme in allen Punkten zu
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Uwestgt3., 12.10.2019 8:25 Uhr
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@Gorleone. Ich fand die ersten Jahre Erdogans an der Macht sehr positiv für das Land. Er hat positiv etwas verändert. Viele Leute sind in der Türkei zu etwas Wohlstand gekommen. Leider befällt viele Politiker nach einer gewissen Zeit die Gier nach der Macht und nach Geld. Deswegen haben die Amerikaner in ihre Verfassung die Macht des Präsidenten auf 2 Amtszeiten beschränkt. Ein Defizit übrigens auch in Deutschland. Die negativen Veränderungen bei Erdogan haben aus meiner Sicht 2012 angefangen. Sein Verwürfnis mit Gülen, den er heute als *** und Terroristen bezeichnet, nur weil sie sich bei der Verteilung von Geld und Einfluss nicht mehr einig waren. Weiter der Umbau der Türkei in Richtung islamischen Staat mit allen Verboten im Gegensatz zur Idee des Gründer-Vaters Atatürk. Die letzten 5 Jahre der systematische Kampf Erdogans gegen alle kritischen Medien und Politiker. Dazu der Umbau des Rechtssystems auf ihn ausgerichtet. Sicher klatschen in der Türkei noch viele, aber denk an die Zeiten Roms. Während das Volk noch in der Arena über Brot und Spiele klatschte, fasste Nero schon den Beschluss die Stadt niederzubrennen. Das gleiche droht der Türkei. Die Verlogenheit, mit der er angeblich gegen Terroristen vorgeht ist doch nur die Angst, das die Kurden und ihre militärischen *** einen eigenen Staat in Norden Syriens gründen könnten. Da kann er sich den Friedenszweig noch so übers Haupt halten. Es bleibt einfach verlogen.
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