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Umlageverfahren

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Wodurch unterscheidet sich das Umlageverfahren vom Kapitaldeckungsverfahren?

Das Umlageverfahren ist eine Herangehensweise zur Finanzierung von Sozialversicherungen, wie beispielsweise einer Rentenkasse. Beim Umlageverfahren werden die Beiträge zur Rentenversicherung, die von den Erwerbstätigen eingezahlt werden, direkt an die Leistungsbezieher ausgezahlt. Im Gegenzug erhält der Beitragszahler einen Anspruch auf die entsprechende Leistung im Versicherungsfall, also bei Renteneintritt. Damit steht das Umlageverfahren im Gegensatz zum Kapitaldeckungsverfahren, bei dem die eingezahlten Beiträge durch den Versicherungsträger am Kapitalmarkt zinsbringend angelegt werden, um im Leistungsfall an die versicherte Person ausgezahlt zu werden. Auf Grund der demographischen Entwicklung in Deutschland können aus dem Umlageverfahren durchaus Probleme entstehen, die zukünftigen Leistungen im zugesicherten Umfang zu erbringen, da tendenziell immer weniger Beitragszahler immer mehr Leistungsempfänger finanzieren müssen.