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Venezuela-Krise

Wie Rheinmetall jetzt durchstartet 07.01.2026, 16:54 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Militär-Fahrzeuge
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© Rheinmetall
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Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.121,90 EUR -3,10 % Lang & Schwarz

Jahresauftakt mit kräftigem Kursplus

Rheinmetall ist mit einem Kursgewinn von 2,9 % ins neue Börsenjahr gestartet. Die Aktie notiert aktuell bei 1600 Euro – ein deutliches Zeichen für das Ende der zuletzt schwierigen Phase. Zwar fehlt noch die Bestätigung eines nachhaltigen Aufwärtstrends, doch das Erreichen der 1650-Euro-Marke könnte diesen bald einläuten. Analysten geben ein ambitioniertes Kursziel von 2200 Euro aus – das entspricht einem weiteren Aufwärtspotenzial von 26 %.

Rheinmetall trennt sich von Zivilsparte – Fokus voll auf Rüstung

Der Konzern hat angekündigt, sich vollständig von seinen zivilen Geschäftsbereichen zu trennen. Besonders die Power-Systems-Sparte steht zum Verkauf; ein Vertragsabschluss ist für das erste Quartal 2026 geplant. Damit schärft Rheinmetall sein Profil als reiner Rüstungsanbieter – eine Reaktion auf die steigende europäische Verteidigungsnachfrage.

Prognose deutlich angehoben

Durch die Neuausrichtung hebt Rheinmetall die Umsatzprognose für 2026 von bisher 25–30 % auf nun 30–35 % Wachstum an. Die operative Marge soll 18,5–19 % erreichen. Der Free Cashflow aus dem verbleibenden Geschäft soll deutlich über der bislang erwarteten Cash-Conversion von 40 % liegen.

Venezuela-Krise als zusätzlicher Kurstreiber

Ein militärischer Angriff der USA auf Venezuela und die Festnahme des dortigen Präsidenten befeuern die weltweite Rüstungsdebatte. Börsianer rechnen mit steigenden Verteidigungsausgaben, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Die Aktie reagierte prompt: Neben Rheinmetall legten auch Hensoldt und Renk deutlich zu.

Analysten: Schwächephasen als Kaufchancen nutzen

Citibank und Goldman Sachs stufen die aktuelle Konsolidierung in der Branche als Einstiegsgelegenheit ein. Die starke Auftragslage, insbesondere durch Bundeswehr-Projekte und das 50-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Sicherheitstechnik, bietet Rückenwind.

Bn-Redaktion/ts
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