Anzeige
+++Analystenziel fast das Dreifache: Wer ist dieser Hidden Champion?+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

AfD-Außenpolitiker bekräftigen Russland- und USA-Kurs 02.11.2026, 12:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Außenpolitiker der AfD-Bundestagsfraktion haben in zwei Positionspapieren eine Nähe zur US-Regierung unter Präsident Donald Trump und Forderungen nach einem Ende der Ukraine-Unterstützung bei gleichzeitiger Wiederannäherung an Russland bekräftigt. Der außenpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionschef Markus Frohnmaier, Fraktionsvize Stefan Keuter und der stellvertretende Leiter des Arbeitskreises Außen der Fraktion, Gerold Otten, stellten die Papiere in Berlin vor.

Die USA und Europa seien durch eine gemeinsame Kultur und Geschichte untrennbar miteinander verbunden, heißt es darin. Verwiesen wird auch auf Millionen Nachfahren deutscher Einwanderer. Für dieses deutsche Erbe stünden auch Persönlichkeiten wie Donald Trump.

Die AfD-Außenpolitiker wünschen sich eine "wechselseitig vorteilhafte und pragmatische transatlantische Zusammenarbeit" und begrüßen Teile der außenpolitischen Neuausrichtung unter Trump, die zudem in internationalen Organisationen einer - so bezeichnen sie es in dem Papier - "Woke-Ideologie" entgegentrete. Begrüßt werden mögliche US-Truppenreduzierungen in Deutschland und eine Nicht-Stationierung von US-Raketen.

Günstiges Gas aus Russland und Ende der Ukraine-Hilfen

Im Papier zu den deutsch-russischen Beziehungen werden bekannte AfD-Forderungen wiederholt, etwa nach einer Wiederinbetriebnahme der Ostseegasleitung Nord Stream, einem Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Russland und einer Einstellung der Militärhilfen für die Ukraine.

Der russische Angriff gegen die Ukraine wird in dem Papier nicht erneut verurteilt, wie von der AfD-Fraktion nach Beginn der Invasion 2022. Die Außenpolitiker schreiben: "Der Ukraine-Krieg ist eine Tragödie, die schnellstmöglich beendet werden sollte". Sie fordern eine "die Sicherheitsinteressen aller Konfliktparteien berücksichtigende Friedenslösung".

Die Ukraine dürfe weder Nato- noch EU-Mitglied sein und solle "wieder ein neutraler Staat" werden. Ihre Eigenstaatlichkeit müsse von Russland akzeptiert werden. In dem Papier heißt es aber auch: "Eine Wiedergewinnung sämtlicher Territorien, inklusive der Krim, ist unrealistisch". Die staatliche Existenz der Ukraine "und das ihr nach einem Waffenstillstand bzw. Friedensschluss verbleibende Territorium" sollten durch möglichst nicht am derzeitigen Konflikt beteiligte Garantiemächte abgesichert werden.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer