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Beiersdorf schwer belastet von schwachem Ausblick 03.03.2026, 10:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Beiersdorf 80,66 EUR -1,92 % Lang & Schwarz

(Neu: mehr Analysten und Details)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Bei Beiersdorf hat am Dienstag ein schwacher Ausblick im großen Stil die Anleger vergrault. In einem Marktumfeld, das im Zuge des Iran-Kriegs von weiteren Kursverlusten wegen Ölpreissorgen geprägt war, brach der Kurs des Konsumgüter- und Klebstoffkonzerns um mehr als 15 Prozent ein. Die Aktien rutschten unter der 90-Euro-Marke auf ein Tief seit Anfang Dezember.

Das ist ein großer Dämpfer für den Kursanstieg der vergangenen Monate: Seit Anfang Dezember hatte sich der Kurs erholt von 90 Euro bis auf ein Hoch seit Juli bei 110 Euro Ende Februar - allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Denn: 2025 waren die Aktien mit einem Rückgang um fast ein Viertel der drittschlechteste Dax-Wert.

Charttechnisch trübt sich die Lage nun massiv ein: Nach der Linie des 21-Tage-Durchschnitts am Vortag wurden nun auch die 50-, 100- und 200-Tage-Linien unterschritten. Also wesentliche Indikatoren für den kurz- bis langfristigen Trend.

2026 sei von einem "flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatz" und einer operativen Umsatzrendite gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereffekte "leicht unter" dem Vorjahresniveau auszugehen, hatte Beiersdorf am Vorabend mitgeteilt. Callum Elliott von Bernstein Research schrieb, um den Ausblick werde es Diskussionen geben, ob er konservativ oder schlicht enttäuschend sei. Gemessen an der Kursentwicklung entschieden sich Anleger für letzteres.

"Wir hatten mit einer schwachen Prognose gerechnet", schrieb Analyst Warren Ackerman von der britischen Barclays-Bank. Ein stagnierendes organisches Wachstum in der Consumer-Sparte und sinkende Margen seien jetzt aber noch schwächer als gedacht. Er verwies dabei vor allem auf die Hautpflege-Kernmarke.

"Nivea hat die Erwartungen bis 2025 nicht erfüllt und es gibt noch viel zu tun, um das Ruder in einem schwachen Hautpflegemarkt herumzureißen", schrieb der Experte. Neue Aktienrückkäufe, die Beiersdorf ankündigte, könnten die operativen Sorgen kaum übertünchen, fuhr der Barclays-Experte fort.

"Beiersdorf leidet weiterhin unter der Schwäche des Hautpflege-Massenmarktes mit Mengen- und Preisdruck sowie einer Nachfrageverschiebung zu Handelsmarken", kommentierte Thomas Maul von der DZ Bank. Eine schnelle Erholung zeichne sich nicht ab. Nivea habe im Schlussquartal die Erwartungen verfehlt. Auf Konzernebene wies er darauf hin, dass Beiersdorf im ersten Quartal eine organische Umsatzentwicklung noch unter der enttäuschenden Gesamtjahresspanne erwarte.

Cedric Besnard von der Citigroup nannte neben Nivea eine generell schwierige Marktlage als Begründung für den schwachen Ausblick. Den Korrekturbedarf beim Analystenkonsens bezifferte er auf drei bis vier Prozent, während David Hayes von Jefferies diesen sogar bei etwa fünf Prozent sieht./tih/err/mis

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