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Micron drehen ins Plus - Gewinnmitnahmen belasten nur kurz 01.10.2026, 22:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Micron Technology 969,95 EUR +2,79 % Lang & Schwarz
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(neu: Aktien drehen mit dem freundlicheren Markt ins Plus.)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Micron US5951121038 haben am Donnerstag anfängliche Verluste abgeschüttelt und im Plus geschlossen. Die in diesem Jahr bislang schon phänomenal gut gelaufenen Papiere des Speicherchipherstellers waren im frühen Handel noch trotz überraschend guter Geschäftszahlen zwischenzeitlich um fast vier Prozent ins Minus gerutscht.

Im späten Handel profitierten die Micron-Papiere dann von einer etwas aufgehellten Stimmung am Gesamtmarkt und schlossen drei Prozent höher bei 1.097,39 US-Dollar. Der technologielastige Index Nasdaq 100 US6311011026 legte moderat zu.

Der Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) mit steigenden Verkaufspreisen treibt die Geschäfte von Micron unerwartet kräftig an. So hat der rasante KI-Ausbau von Rechenzentren zu einer starken Nachfrage nach Hardware geführt.

Gleichwohl hatten die Aktien von Micron zunächst unter Gewinnmitnahmen gelitten; schließlich steht für 2026 bislang fast eine Wertvervierfachung zu Buche. Die Analysten von Vital Knowledge wiesen darauf hin, dass die Erwartungen für diesen Sektor bereits sehr hoch seien, "sodass Anleger die Veröffentlichung der Ergebnisse von Micron möglicherweise als nicht wesentlich besser als 'im Rahmen der Erwartungen' betrachtet haben könnten".

Die Experten von Zacks Investment Research äußerten sich ähnlich. Die zunächst verhaltene Reaktion der Aktien spiegele wider, dass die meisten Wall-Street-Anleger wahrscheinlich bereits mit einem guten Ergebnis gerechnet hätten. Die Bruttomargen belegten derweil eine "immense Preissetzungsmacht und stellen jeden bisherigen Zyklus in den Schatten", während "die Umsatzprognosen dank der Vielzahl an fest vereinbarten Langzeitverträgen absolut klar sind".

Aus charttechnischer Sicht ist das Bild derweil positiv. So war der Kurs am Donnerstag nicht unter die 21-Tage-Durchschnittslinie gerutscht, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Auch die 50-Tage- und insbesondere die viel beachtete 200-Tage-Linie als Maßstäbe für die längerfristige Entwicklung bieten noch ausreichend Puffer./la/jkr/jha/nas

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