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Schaeffler steigt - Rüstungspläne in 'SZ'-Interview bekräftigt 22.12.2025, 13:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Schaeffler 7,83 EUR -6,51 % L&S Exchange

(Neu: Xetra-Kurs, Robotic-Pläne)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Rüstungsfantasie hat die Aktien von Schaeffler am Montag auf ein Hoch seit etwas mehr als vier Jahren getrieben. Nach einem trägen Start zählten die Papiere am frühen Nachmittag mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 7,96 Euro zu den Favoriten im Nebenwerteindex SDax.

Während Anleger bei den 2025 stark gelaufenen - mehr oder weniger reinen -Rüstungsaktien Rheinmetall , Hensoldt und Renk zum Wochenstart abermals Gewinne eher mitnahmen, hob sich Schaeffler von diesem Trend ab. Die Franken sind allerdings auch noch nicht allzu lang auch eine Rüstungsstory.

Seit dem Tief im April hat sich der Wert von Schaeffler mehr als verdoppelt. Dabei spielte viel Fantasie rund um das Zukunftsthema Robotik eine Rolle, sowie zuletzt auch die Hoffnung auf eine Belebung der Autobranchen und eben auch das Rüstungsthema.

Am Markt kommt laut einem Händler zum Wochenstart ein Interview von Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld in der "Süddeutschen Zeitung" gut an.

Rosenfeld betont darin die wachsende Bedeutung des Rüstungsgeschäfts. "Unser heutiges Kerngeschäft wird auch in Zukunft den Großteil unseres Umsatzes bestimmen, aber eben nicht mehr ausschließlich. Bis 2035 wollen wir zehn Prozent unseres Umsatzes in neuen Geschäften machen." Unter der Annahme eines Umsatzes von 30 bis 35 Milliarden Euro bis 2025, wären das mindestens drei Milliarden Euro. "Das wird aber nicht alles aus dem Verteidigungsbereich kommen."

Nach der vor Wochen angekündigten Kooperation Schaefflers mit dem Münchner Drohnen-Startup Helsing untermauerten die Äußerungen des Schaeffler-Chefs die Bemühungen des Unternehmens im Rüstungsbereich, kommentierte ein Händler am Morgen. Neu sei das insofern nicht wirklich, aber der Stimmung der Aktionäre wohl dennoch zuträglich.

Neben dem Rüstungsgeschäft setzt Rosenfeld auch auf den Bereich mit humanoiden Roboter. Dieser Bereich sei kein Nischengeschäft, sondern werde "voraussichtlich ein Milliardengeschäft", erläuterte der Schaeffler-Chef. Erst Anfang November gaben die Herzogenauracher eine Partnerschaft mit dem Roboter-Spezialisten Neura Robotics bekannt. Schaeffler will künftig Schlüsselkomponenten für Roboter liefern und gleichzeitig die menschenähnlichen Roboter von Neura in seinen Produktionsprozessen einsetzen./mis/edh/nas

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