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Anleger skeptisch vor Lieferzahlen von Tesla 02.04.2026, 09:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Aktien von Tesla US88160R1014 könnten am Donnerstag einen Blick wert sein. Der Hersteller von Elektrofahrzeugen dürfte am Nachmittag die Auslieferungszahlen für das erste Quartal veröffentlichen. Die Anleger haben sich in diesem Zeitraum sehr reserviert gezeigt, seit Jahresbeginn haben die Papiere gut 15 Prozent eingebüßt. Kurz vor Weihnachten hatten die Aktien mit fast 500 US-Dollar ein Rekordhoch erreicht. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate fiel der Kurs am Morgen um weitere knapp drei Prozent.

Mit gut 372.000 ausgelieferten Fahrzeugen im Auftaktquartal 2026 rechnen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten im Mittel ihrer Schätzungen. Das vom Milliardär Elon Musk geführte Unternehmen gibt sich etwas bescheidener, die selbst ermittelte Konsensschätzung lautet auf knapp 366.000 ausgelieferte Fahrzeuge.

Auf dem wichtigen Heimatmarkt dürfte der Absatz in den ersten drei Monaten um gut sieben Prozent zurückgegangen sein im Vergleich zum Vorquartal, prognostiziert Analyst Tom Narayan von der kanadischen Investmentbank RBC. Grund für das erwartete Minus im März im Jahresvergleich sei der Wegfall steuerlicher Vergünstigungen beim Kauf von Elektroautos. In den USA lieferte das Unternehmen jedes dritte Fahrzeug aus.

Schwerer dürfte allerdings der zum Vorquartal erwartete Rückgang von gut einem Viertel auf dem noch wichtigeren Absatzmarkt China wiegen. Dort verkaufe Tesla fast 40 Prozent der Fahrzeuge. Im Februar sei der Absatz um fast die Hälfte eingebrochen im Vergleich zum November. Auch in China verwies Narayan auf die Kürzung steuerlicher Vergünstigungen beim Kauf von Elektrofahrzeugen.

Dabei müsse es aber nicht bleiben, ergänzte der Experte. "Bestrebungen der Regierung Chinas, den gegenwärtigen Preiskampf zu beenden, könnten sich belastend für heimische Massenhersteller wie BYD erweisen". Tesla könne davon profitieren, eine Überraschung bei den am Donnerstag erwarteten Auslieferungszahlen sei also durchaus möglich, so Narayan.

Grundsätzlich gebe es im Tesla-Konzern eine "strategische Kehrtwende" weg von Elektrofahrzeugen und hin zu autonom fahrenden Fahrzeugen und zu humanoiden Robotern. Ausdruck dieser sei die Einstellung der Elektromodelle S und X. Längerfristig hohe Treibstoffpreise könnten allerdings die Nachfrage nach E-Autos wieder stärken.

An der Börse war man zuletzt skeptisch, seit dem Rekordhoch im Dezember haben die Papiere fast ein Viertel an Wert eingebüßt. Vor zwei Wochen rutschte der Kurs erstmals seit September unter die 200-Tage-Linie, ein technischer Indikator für den längerfristigen Trend.

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