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Zahlen von Beiersdorf vergraulen Anleger 21.04.2026, 11:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Beiersdorf 75,38 EUR -2,55 % Lang & Schwarz

Die jüngste Geschäftsentwicklung von Beiersdorf DE0005200000 hat den Anlegern des Konsumgüterkonzerns am Dienstag die Laune verdorben. Mit einem Kursverlust von 2,8 Prozent auf gut 75,24 Euro waren die Papiere des Nivea- und Tesaherstellers das Schlusslicht im Dax DE0008469008. Für das Jahr 2026 summiert sich das Kursminus mittlerweile auf knapp 20 Prozent.

Beiersdorf bekam im ersten Quartal eine deutliche Abschwächung der Nachfrage zu spüren. Der Konzernumsatz sank um 7,7 Prozent, währungs- und portfoliobereinigt fielen die Erlöse um 4,6 Prozent. Die Jahresziele bestätigten die Hamburger aber.

Analyst Thomas Wissler von MWB Research wies in einer ersten Reaktion auf eine zuletzt schwache Entwicklung der Konzernmarken Nivea und La Prairie hin. Mit Blick auf die Geschwindigkeit einer Erholung sei nun mehr Vorsicht angebracht und es könne Druck auf die Margen geben. Eine grundsätzlich stabile Nachfrage und die Stärke der Marke Eucerin sprächen längerfristig aber für die Aktien.

Der Konsumgüterhersteller habe mit seinen rückläufigen währungs- und portfoliobereinigten Erlösen etwas schwächer abgeschnitten als erwartet, bemerkte JPMorgan-Expertin Celine Pannuti. Trotz des bekräftigten Jahresausblicks erwartet sie sinkende Marktprognosen. Eine Geschäftsbeschleunigung im zweiten Quartal dürfte angesichts des Umfangs des Lagerabbaus in Westeuropa, potenzieller Risiken im Reise-Einzelhandel, der Nachfrage in Asien und der steigenden Kosteninflation eine zu positive Erwartung sein.

Beiersdorf habe die bereits gedämpften Erwartungen verfehlt, konstatierte auch Wassachon Udomsilpa von der kanadischen Bank RBC. Einmal mehr sei das überraschend schwache Wachstum von Nivea für die Schwäche im Konsumgütersegment verantwortlich. Den diesbezüglichen Ausblick habe das Management zwar bestätigt, doch der Massenmarkt bleibe wohl herausfordernd.

David Hayes von der US-Bank Jefferies sprach ebenfalls von enttäuschten Erwartungen, sieht vor diesem Hintergrund die bestätigten Umsatz- und Margenziele aber als hoffnungsvolles Zeichen. Dass die Aktie auf einem Zehnjahrestief notiere, mildere zudem die verfehlten Erwartungen sowie die Glaubwürdigkeitsprobleme etwas ab, ergänzte Hayes.

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