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Aktien Asien

Japanische Aktien profitieren von schwächelndem Yen 18.09.2026, 09:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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JP 225 58.163,51 PKT +1,60 % Ariva Indikation
HK 50 24.565,41 PKT +0,88 % Ariva Indikation
CN Shanghai Gesamt 4.192,72 PKT +0,48 % Ariva Indikation
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Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag mehrheitlich zugelegt. Sie folgten damit den Vorgaben aus den USA.

Der wichtigste Impuls kam dabei von den Ölpreisen. Die Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verwiesen auf "vage Äußerungen" von Donald Trump, die zu dem Rückgang beigetragen hätten. Der US-Präsident hatte im Iran-Krieg eine "große Entscheidung" angekündigt - ohne dabei zeitlich konkret zu werden. Sie stehe bevor, hatte der Republikaner dem Portal "Axios" gesagt. Nach Berichten vom Donnerstag soll China zudem den Iran aufgefordert haben, auf eine Eindämmung der Huthi-Angriffe hinzuwirken. Die Huthi-Rebellen im Jemen waren zuletzt für eine Reihe von Angriffen auf Öltanker in der Region verantwortlich, die zur Verknappung des Rohölangebots beigetragen hatten.

Deutlich zogen japanische Aktien an. Sie profitierten damit von sinkenden Kursen des Yen zum Dollar, was dem exportorientierten Markt entgegenkommt. Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen trotz der Zinserhöhung von 25 Basispunkten, die den Erwartungen entsprach, von einer vorsichtigen Haltung der Notenbank Japans, da zwei Mitglieder wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten für eine abwartende Haltung plädiert hätten. "Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass die Bank of Japan bei der weiteren Straffung der Geldpolitik nur vorsichtig vorgehen dürfte", folgerte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Zudem verwiesen die Marktstrategen der Deutschen Bank auf die Inflationsdaten für August. Diese hätten nicht von erhöhten inflationären Risiken gezeugt und seien im Bereich der Ziele der Notenbank geblieben. Der japanische Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 legte darauf um 1,4 Prozent auf 65.018,95 Punkte zu. Im Wochenvergleich präsentierte sich der Leitindex damit wenig verändert.

Der volatile südkoreanische Kospi gewann sogar 2,7 Prozent und profitierte so von den Vorgaben des US-Halbleitermarkts. Anders als der Nikkei vermochte er damit aber nicht, die Abgaben seit vergangenem Freitag aufzuholen. Auch an den chinesischen Börsen ging es nach oben. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen stieg zuletzt um knapp ein Prozent, der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong kletterte um 0,9 Prozent.

Ausnahme waren australische Aktien. Der S&P ASX 200 XC0006013624 schloss mit 8.731,20 Punkten kaum verändert und präsentierte sich damit weiterhin wenig volatil.

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