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Zinshoffnung treibt Tokio und Sydney - Regulierungsangst in China 04.09.2025, 09:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Asiens wichtigste Börsen haben am Donnerstag deutliche Kursausschläge in unterschiedliche Richtungen gezeigt. Während es in Japan und Australien bergauf ging, standen an den chinesischen Handelsplätzen Einbußen zu Buche.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 42.580 Punkte. Damit machte der japanische Leitindex den Kursrückgang vom Vortag wett. Er profitierte ebenso wie der australische Aktienmarkt von der Erwartung einer baldigen Leitzinssenkung in den USA. Der zur Wochenmitte sehr schwache australische S&P/ASX 200 erholte sich um 1 Prozent auf 8.827 Punkte.

Übernächste Woche steht die nächste Sitzung der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Am Markt gilt es als nahezu ausgemacht, dass die Währungshüter erstmals im laufenden Jahr den Leitzins senken werden - allerdings nur moderat, während US-Präsident Donald Trump seit Monaten deutliche Zinssenkungen fordert. Indes hat der an diesem Freitag anstehende, monatliche amerikanische Arbeitsmarktbericht eine große Bedeutung für die dortige Geldpolitik, könnte also zum Zünglein an der Waage werden.

Der Abwärtstrend in China hielt am Donnerstag an. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Aktien der Festlandbörsen büßte 2,6 Prozent auf 4.343 Punkte ein, während der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong weitere 1,1 Prozent auf 25.054 Punkte verlor.

Auf die Stimmung drückte die Furcht vor staatlichen Eingriffen. So erwägen die Finanzaufseher des Landes Maßnahmen gegen übermäßige Aktienspekulationen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Nach Einschätzung einiger Experten haben die Regulierungsbehörden aber möglicherweise noch etwas Spielraum, bevor sie intervenieren. Denn anders als vor zehn Jahren gingen die deutlichen Kursgewinne diesmal nicht auf Aktienkäufe breiter Anlegerschichten zurück.

Die Analysten des Brokerhauses Citic Securities betonten, dass vielmehr vermögende Privatpersonen und Unternehmensinvestoren über Hedgefonds in den Markt eingestiegen seien und die Haupttreiber des Aufschwungs darstellten. Zudem scheine die Rally bislang auch auf einige strategische Sektoren wie Chips beschränkt und nicht breit angelegt zu sein. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Hang Seng um rund ein Viertel zugelegt - damit lässt er sogar den deutschen Leitindex Dax mit seiner herausragenden Kursentwicklung klar hinter sich. Beim CSI 300 steht immerhin ein Anstieg um fast elf Prozent zu Buche.

Am Donnerstag stachen die Aktien von BYD mit einem Minus von 3 Prozent noch aus dem schwachen chinesischen Markt heraus. Der Autobauer kappte wegen des intensiven Wettbewerbs auf dem heimischen Markt seine diesjährige Absatzprognose deutlich, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Zuletzt hatte BYD bereits einen Gewinneinbruch für das vergangene Quartal berichtet./gl/mis

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