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Aktien Europa

Auf Erholungskurs - Hohe Ölpreise geben etwas nach 26.10.2026, 12:00 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich zum Wochenstart von ihren Verlusten vom Freitag erholt. Die weiterhin sehr hohen Ölpreise sind am Montag etwas zurückgekommen. Zudem entspannte sich die Lage am französischen Anleihemarkt, nachdem die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Frankreichs unerwartet bestätigt hatte. Am Markt war wegen der angespannten französischen Haushaltslage und der jüngsten gewaltsamen Proteste gegen eine geplante Sparpolitik damit gerechnet worden, dass Moody's den beiden anderen wichtigen Ratingagenturen S&P und Fitch folgt und die Kreditbewertung ebenfalls senkt.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 stieg am Mittag um 0,4 Prozent auf 6.093 Punkte. Auch außerhalb des Euroraums ging es aufwärts. Der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 legte um 0,2 Prozent auf 14.490 Zähler zu, der britische FTSE 100 GB0001383545 gewann 0,4 Prozent auf 10.731 Punkte.

Die Börsenwoche steht im Zeichen aktueller Quartalszahlen einiger wichtiger US-Technologiekonzerne wie Microsoft US5949181045, Alphabet US02079K3059 und Amazon US0231351067. Anleger dürften dabei vor allem die Ausgaben der Unternehmen für den Ausbau Künstlicher Intelligenz (KI) unter die Lupe nehmen. Zudem stehen in der neuen Woche geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank Fed, der EZB und der Bank of Japan auf der Agenda.

Stärkster Sektor waren am Montag die Autowerte, die damit ihre schwache Performance vom Freitag wettmachten. So gehörten die Aktien von Stellantis NL00150001Q9 und Renault FR0000131906 mit Kursgewinnen von 3,1 beziehungsweise 2,0 Prozent zu den Top-Werten in Europa.

Am unteren Ende des Branchentableaus rangierten die Papiere von Energiekonzernen infolge der etwas gesunkenen Ölpreise. Die Anteilsscheine des italienischen Ölkonzerns Eni IT0003132476 litten zusätzlich unter einer Abstufung durch Banco Santander ES0113900J37 und büßten 2,8 Prozent ein.

Die Titel von Telefonica ES0178430E18 brachen um 7,6 Prozent ein. Die US-Bank JPMorgan hatte die Aktien des spanischen Telekom-Riesen von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 3,70 auf 3,20 Euro reduziert.

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