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Konsolidierung nach Erholung geht weiter 01.12.2025, 12:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An Europas Aktienmärkten hält der jüngste Konsolidierungstrend nach den vorangegangenen Erholungsgewinnen an. Von den durchwachsenen asiatischen Handelsplätzen und den schwächer erwarteten US-Börsen kam kein Rückenwind für die hiesigen Notierungen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte am Montag um die Mittagszeit 0,53 Prozent im Minus bei 5.638 Punkten. Der britische FTSE 100 verlor 0,09 Prozent auf 9.712 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es indes um 0,13 Prozent auf 12.851 Punkte hoch.

Im europäischen Branchentableau waren Rohstofftitel zu Wochenbeginn am meisten gefragt: Das Branchenbarometer kletterte bis auf ein Hoch seit Juni 2024.

Dagegen ging es für den Industriesektor am deutlichsten bergab. Hier belastete vor allem ein Kursrutsch von 7,8 Prozent bei Schwergewicht Airbus . Der Flugzeugbauer hatte am Freitagabend den Betrieb seiner meistverkauften Modellfamilie A320 nach einem Zwischenfall zunächst eingeschränkt. Nach dessen Angaben haben die Fluggesellschaften inzwischen für die große Mehrheit der betroffenen, rund 6.000 Maschinen ein notwendiges Software-Update zur Behebung einer möglichen fehlerhaften Datenverarbeitung in der Flugsteuerung schon erledigt.

Die Aktien von Thales büßten im Sog der Airbus-Probleme 2,6 Prozent ein. Der Spezialist für Militärtechnik-, Luft- und Raumfahrtelektronik liefert wichtige Hardware für die Airbus-Flugsteuerung. Laut Airbus muss bei 15 Prozent der von Problemen betroffenen A320-Fliegern auch die Hardware erneuert werden. Thales habe aber betont, nicht für die Störung verantwortlich zu sein, schrieb Analyst Christophe Menard von Deutsche Bank Research. Ohnehin sei Airbus in letzter Konsequenz verantwortlich für die Sicherheit und Funktionalität des Systems, unabhängig davon, ob es von Airbus oder einem Zulieferer entwickelt worden sei.

Ansonsten bewegten Analystenaussagen. Bei AMS-Osram mussten die Anleger einen Kurseinbruch von gut 16 Prozent auf 7,09 Euro verkraften. Damit gaben die Aktien des Leuchten- und Sensorenherstellers ihre jüngsten Erholungsgewinne ab und markierten ein Tief seit Mai. Die US-Bank JPMorgan senkte ihr Kursziel von 8,90 auf 5,35 Franken und stufte die Titel von "Neutral" auf "Underweight" ab. Analyst Craig McDowell macht sich Sorgen um die Gewinnentwicklung. Mit Blick auf die Marge und die Barmittelzuflüsse ist er für 2026 nach eigener Aussage skeptischer als der Markt.

Für die Papiere der Billigfluggesellschaft Easyjet ging es um 1,1 Prozent bergab. Eine JPMorgan-Abstufung auf "Underweight" wog am Markt schwerer als eine Kurszielanhebung der Schweizer Konkurrentin UBS mit einem bekräftigten Kaufvotum.

Dagegen stand bei Branchenkollegin Air France-KLM ein Kursplus von 5,9 Prozent auf 11,17 Euro zu Buche. JPMorgan hatte das Kursziel von 8 auf 14 Euro angehoben und die Aktien von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft. Die Experten sehen für die Airline und ihre Konkurrentin Lufthansa Margenpotenzial.

Die Aktien des Luxusgüterkonzerns Richemont verteuerten sich nach einer neuen Kaufempfehlung von Deutsche Bank Research um 1,6 Prozent. Die europäische Branche stehe in den Startlöchern für eine höhere Wachstumsdynamik 2026, schrieb Adam Cochrane in seinem Ausblick. LVMH und Burberry bleiben seine Favoriten, zu denen sich nun auch Richemont gesellen./gl/stk

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