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Aktien Europa

Leichte Verluste - Vorsicht prägt das Geschehen 20.03.2026, 12:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
UK 100 10.497,34 PKT +0,27 % Ariva Indikation
Eurozone 50 6.255,97 PKT +1,20 % Ariva Indikation
FR 40 7.913,79 PKT +1,03 % Ariva Indikation
CH 20 13.690,16 PKT +0,48 % Ariva Indikation
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Europas Aktienmärkte haben am Freitag leicht nachgegeben. Vor dem Wochenende lehnten sich Marktteilnehmer nicht allzu weit aus dem Fenster, um nicht von Nachrichten aus der Golfregion auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

"Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben dazu geführt, dass bislang abseits gehaltene Liquidität aus anderen Märkten in Geldmarktanlagen umgeschichtet wird", merkte Anlageexpertin Debbie Cunningham vom Vermögensverwalter Federated Hermes an. Zudem überschattete der große Verfall an den Terminbörsen das Handelsgeschehen.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor am Mittag 0,33 Prozent auf 5.595,36 Punkte. Der Schweizer SMI CH0009980894 tendierte kaum verändert, während der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,12 Prozent auf 10.051,06 Punkte nachgab.

"Nächste Woche drohen die Datenstunden der Wahrheit - denn erstmals wird eine Reihe von Konjunkturzahlen die Folgen des Iran-Kriegs widerspiegeln“, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Die Einkaufsmanagerindizes dürften sich im März spürbar eingetrübt haben.

Die Einzelsektoren reagierten auf die deutlichen Verluste am Vortag. Die am stärksten gefallenen Titel erholten sich, während die zuletzt stabileren Branchen schwächelten. So standen die Baustoffwerte nun an der Spitze. Holcim CH0012214059 etwa kletterten um drei Prozent. Seit den Jahreshochs hatte die Aktie rund 25 Prozent verloren. Gewinne verzeichneten zudem Reise- und Freizeitwerte sowie der zinssensible Immobiliensektor, der am Vortag ebenfalls Federn gelassen hatte.

Dagegen verzeichneten die defensiven Nahrungsmittelaktien leichte Verluste. Ausnahme waren Unilever GB00B10RZP78 mit 0,5 Prozent Gewinn. Der Konsumgüterkonzern kommt bei seinen Bemühungen um die Trennung vom Lebensmittelgeschäft voran. Der Konzern sei derzeit in Gesprächen mit dem US-Gewürzhersteller McCormick & Co US5797802064 zum Verkauf der Sparte und habe ein Angebot erhalten, bestätigte Unilever am Freitag entsprechende Berichte. Ein Abschluss sei aber ungewiss.

Leichte Gewinne im ebenfalls schwächelnden Pharmasektor verbuchten Novartis CH0012005267. Der Schweizer Pharmakonzern übernimmt vom US-Biotechunternehmen Synnovation Therapeutics ein Krebsforschungsprogramm rund um den Wirkstoff SNV4818. Dazu erwirbt Novartis die Tochtergesellschaft Pikavation Therapeutics für zwei Milliarden US-Dollar. SNV4818 ist ein oral verabreichter Wirkstoff, der derzeit in einer Phase-I/II-Studie zur Behandlung von Brustkrebs und anderen fortgeschrittenen soliden Tumoren untersucht wird.

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