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Moderates Plus vor Quartalszahlen und Fed-Sitzung 29.04.2026, 08:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Vor wichtigen Quartalsbilanzen aus den USA und der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch mit einem freundlichen Handelsstart erwartet. Für Zurückhaltung sorgen könnten jedoch die anhaltend hohen Ölpreise angesichts der weiterhin stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Der X-Dax DE000A0C4CA0 als außerbörslicher Indikator für den Dax DE0008469008 signalisierte eine Stunde vor dem Xetra-Start einen Anstieg von 0,3 Prozent auf 24.100 Punkte.

Die Fed wird in einem durch den Iran-Krieg verunsicherten Umfeld ihre Leitzinsen an diesem Mittwoch wohl zum dritten Mal in Folge nicht verändern. Die Unsicherheit mit Blick auf die weitere Geldpolitik ist groß. Entscheidend bleibt der Krieg zwischen den USA und dem Iran. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht und eine anhaltende Schließung dürfte auch in den USA die Inflation weiter anheizen und das Wirtschaftswachstum dämpfen. In den Vereinigten Staaten dürften die Auswirkungen aber geringer sein als in anderen Teilen der Welt.

Auf beiden Seiten des Atlantiks nimmt zur Wochenmitte zudem die Berichtssaison der Unternehmen mächtig Fahrt auf. In den USA veröffentlichen am Abend nach dem Börsenschluss in New York mit Alphabet US02079K3059, Amazon US0231351067, Meta US30303M1027 und Microsoft US5949181045 gleich vier Unternehmen aus der Gruppe der Magnificent 7 ihre Quartalszahlen. In Deutschland stehen allein von den Dax-Werten sechs Quartalsberichte auf der Agenda.

Der Autobauer Mercedes-Benz DE0007100000 hielt trotz der Schwäche in China den Gewinnrückgang im ersten Quartal überraschend gering. Der Umsatz fiel angesichts eines rückläufigen Absatzes um knapp 5 Prozent. Das Unternehmen bestätigte die Jahresziele. Händler lobten in ersten Reaktionen vor allem Gewinn und Cashflow im ersten Jahresviertel. Für die Aktien ging es vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs vom Vortag zuletzt 2,2 Prozent aufwärts.

Die Deutsche Bank DE0005140008 ist mit einem überraschenden Gewinnsprung ins Jahr 2026 gestartet. Auf die Aktionäre entfielen im ersten Quartal unter dem Strich 1,9 Milliarden Euro und damit knapp acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten erwartet. Die Papiere des Geldhauses stiegen auf Tradegate um 1,5 Prozent.

Der Sportartikelhersteller Adidas DE000A1EWWW0 schnitt im ersten Quartal besser ab als erwartet und bestätigte seinen Jahresausblick. So stieg der Umsatz um gut 7 Prozent. Das Betriebsergebnis legte trotz Gegenwind durch Währungseffekte und Zöllen um 15,5 Prozent zu. Auf Tradegate verteuerten sich die Adidas-Titel um 3,6 Prozent.

Der Internetportal-Betreiber Scout24 DE000A12DM80 steigerte im ersten Quartal dank einer hohen Kundennachfrage Umsatz und Gewinn deutlich. Finanzchef Martin Mildner sieht das Unternehmen "weiterhin auf Kurs", die gesteckten Ziele für 2026 zu erreichen. Zudem wurden Aktienrückkäufe angekündigt. Die Aktien schnellten auf Tradegate um 8 Prozent hoch.

Der Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise DE000SYM9999 sieht sich nach Umsatzeinbußen zum Jahresstart auf Kurs zu seinen Zielen für 2026. Organisch sanken die Erlöse im ersten Quartal um knapp ein halbes Prozent. Das ist besser als von Symrise-Chef Jean-Yves Parisot Anfang März in Aussicht gestellt und als von Analysten im Durchschnitt erwartet. Die Titel stiegen auf Tradegate um 1,6 Prozent.

Knappe Triebwerke des Herstellers Pratt & Whitney brockten dem Flugzeugbauer Airbus NL0000235190 einen schwachen Produktionsstart ins Jahr ein. Auch Umsatz und Gewinn brachen ein. Dennoch will Chef Guillaume Faury 2026 so viele Flugzeuge ausliefern wie nie zuvor und registriert trotz des Iran-Kriegs bisher keine Abbestellungen. Für die Airbus-Papiere ging es auf Tradegate um 0,7 Prozent nach unten.

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