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Aufzughersteller Kone übernimmt TK Elevator - Thyssenkrupp Profiteur 29.04.2026, 12:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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ThyssenKrupp 9,453 EUR +7,80 % TTMzero RT
Kone Registered (B) 53,38 EUR -6,55 % Lang & Schwarz

Der finnische Aufzughersteller Kone FI0009013403 übernimmt den Aufzughersteller TK Elevator von einem Konsortium um die Finanzinvestoren Cinven und Advent. Die Transaktion bewertet die ehemalige Aufzugsparte von Thyssenkrupp mit 29,4 Milliarden Euro inklusive Schulden, wie die Parteien am Mittwoch mitteilten. Die Übernahme soll in bar und neuen Kone-Aktien erfolgen, hieß es. Mit einem Abschluss wird frühestens im zweiten Quartal 2027 gerechnet. Die zuständigen Behörden müssen dem Deal noch zustimmen.

TK Elevator gehörte bis 2020 zum Industriekonzern Thyssenkrupp DE0007500001, der die Mehrheit an dem Unternehmen dann für 17,2 Milliarden Euro an Cinven und Advent verkaufte. Thyssenkrupp ist noch an TK Elevator beteiligt. Kone hatte damals schon mithilfe des Finanzinvestors CVC einen Versuch unternommen, TK Elevator zu übernehmen, kam aber nicht zum Zuge.

Die Aktie von Thyssenkrupp sprang am Vormittag um mehr als acht Prozent nach oben. Analysten sehen den Essener Industriekonzern als einen großen Profiteur des Deals. So habe Thyssenkrupp im letzten Geschäftsbericht noch einen Anteil von 16,2 Prozent mit einem bilanzierten Buchwert von rund 1,1 Milliarden Euro ausgewiesen, schrieb Dominic O'Kane von JPMorgan. Laut Konditionen der Kone-Transaktion würde dies für ThyssenKrupp seinen Berechnungen nach eine Gegenleistung von insgesamt 3,27 Milliarden Euro implizieren. Davon erhielte Thyssenkrupp 0,8 Milliarden Euro in bar und 2,5 Milliarden Euro in Kone-Aktien. Dies müsse von Thyssenkrupp allerdings noch bestätigt werden.

Thyssenkrupp wollte sich zu den Details noch nicht äußern. "Wir prüfen derzeit die genauen Implikationen auf unseren Anteil an TK Elevator", sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

Die Transaktion sieht vor, dass das Konsortium um Cinven und Advent 5 Milliarden Euro in bar und 270 Millionen Kone-Aktien der Klasse B erhalten soll. Die bisherigen Aktionäre hielten an dem fusionierten Unternehmen 33,8 Prozent der Anteile und 18,3 Prozent der Stimmrechte, hieß es laut Mitteilung.

Der Zusammenschluss würde Kones Größe fast verdoppeln. Das neue Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern käme auf einen Jahresumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro.

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