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Aktien Frankfurt Ausblick

Stabiler Start in den Juni erwartet 01.06.2026, 08:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai dürfte der deutsche Aktienmarkt nur wenig verändert in den Juni starten. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als außerbörslicher Indikator für den Dax DE0008469008 ein Plus von 0,1 Prozent auf 25.128 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wird ebenfalls weitgehend stabil erwartet.

In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.

In den USA eilen die wichtigsten Aktienindizes wie S&P 500 US78378X1072 und Nasdaq 100 US6311011026 derweil von Rekord zu Rekord - jüngst schloss sich auch der Dow Jones Industrial US2605661048 an. Am Montag setzten sich auch die Rekordrallys des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen Kospi KRD020020008 fort. Am Aktienmarkt werde schon die Zukunft gekauft, während in Nahost noch die Gegenwart verhandelt werde, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.

Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan US46625H1005 sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.

Aus Unternehmenssicht ist es nachrichtlich sehr ruhig. Einen Blick wert sein könnten die Aktien von Mercedes-Benz DE0007100000. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, wurde ein Gesetzesentwurf in den US-Senat eingebracht, der den Import, Verkauf und die Nutzung vernetzter Fahrzeuge sowie zentraler Komponenten aus China und anderen ausländischen "US-Gegnerstaaten" verbieten würde.

Dies solle auch für Autobauer gelten, die zu mehr als 15 Prozent im Eigentum oder unter der Kontrolle chinesischer Investoren oder Akteure stehen. Die Maßnahme könnte zu einem Verkaufsverbot für Mercedes-Benz in den USA führen, da das Unternehmen teilweise in chinesischem Besitz ist. Der Gesetzentwurf sei weit davon entfernt, Gesetz zu werden, und dürfte noch Änderungen erfahren, könne aber zumindest die Marktstimmung belasten, kommentierte ein Händler am Morgen.

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