Anzeige
+++Die FED hat die Zinsen erhöht.: Gold explodiert. Was kommt jetzt?+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Aktien Frankfurt

Verluste nach Zinserhöhung durch EZB 10.09.2026, 14:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.172,22 PKT -0,70 % Ariva Indikation
DAX 25.310,00 PKT ±0,00 % Lang & Schwarz

Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr und trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Der Dax DE0008469008 gab am frühen Nachmittag um 0,7 Prozent auf 25.407 Punkte nach und markierte ein Tagestief.

Die EZB stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.

Der MDax DE0008467416 gab mit 1,1 Prozent auf 31.720 Punkte stärker nach als der Dax. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor 0,8 Prozent.

Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen und können so die Gewinne schmälern. Zudem verteuern sie Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Die Entscheidung der EZB ist keine Überraschung", schrieb Chefökonom Michael Heise von HQ Trust. Die Situation an den Energiemärkten und im Nahostkonflikt habe sich zuletzt nicht in die richtige Richtung entwickelt und die Inflationsrisiken erhöht. Verbesserte Konjunkturdaten gäben zusätzliche Rückendeckung für die Zinserhöhung.

Für Kursbewegungen bei Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten. So fielen die Papiere des Getriebeherstellers Renk DE000RENK730 um 2,4 Prozent, nachdem das Investmenthaus Exane BNP sie auf "Neutral" abgestuft hatte.

Die Papiere von Bilfinger DE0005909006 büßten gut fünf Prozent ein. Analyst Andreas Wolf von der Berenberg Bank erklärte, dass Bilfinger sich im zweiten Halbjahr bei der Profitabilität merklich strecken müsse, um die Jahresziele noch zu erreichen.

Schlusslicht im Dax waren Adidas DE000A1EWWW0-Aktien mit einem Abschlag von 4,3 Prozent. Hier verschärfte sich der Abwärtstrend der vergangenen Wochen, die Papiere fielen auf das tiefste Niveau seit Mitte Mai.

Nicht angesagt waren Aktien der Software-Branche. Anleger zeigten sich reserviert vor den Quartalsbilanzen der beiden IT- und Software-Riesen Oracle US68389X1054 und Adobe US00724F1012 nach Börsenschluss in den USA. SAP DE0007164600 verloren 2,7 Prozent, Nemetschek DE0006452907 2,2 Prozent und Teamviewer DE000A2YN900 1,3 Prozent.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,48
Hebel: 21,06
mit starkem Hebel
Ask: 4,85
Hebel: 6,43
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WB1GYM UJ9B0E. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer