Anzeige
+++BREAKING NEWS: Neuer Kupferfund: 1,155 % Kupfer an der Oberfläche – was steckt darunter?+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
AKTIEN IM FOKUS 2

Gute Vorgaben helfen Chiptiteln - Infineon-Kaufempfehlung 07.09.2026, 18:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Infineon Technologies 61,00 EUR +7,38 % TTMzero RT
Micron Technology 892,10 EUR +2,26 % Lang & Schwarz
AIXTRON 38,94 EUR +7,81 % Tradegate
STOXX Europe 600 Technology EUR (Price) 1.022,21 PKT +0,87 % TTMzero RT

(Neu: Schlusskurse, mehr Infos zur Warburg-Studie, UBS-Wachstumsprognose)

FRANKFURT/PARIS/ZÜRICH/SEOUL/TOKIO (dpa-AFX) - Positive internationale Branchenvorgaben haben europäischen Halbleiteraktien am Montag Auftrieb gegeben. Rückenwind kam von den US-Börsen vor dem Wochenende und aus Asien, wo Samsung Electronics KR7005930003 und SK Hynix KR7000660001 den südkoreanischen Leitindex Kospi KRD020020008 beflügelten. Auch der technologielastige japanische Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 legte deutlich zu.

Angetrieben wurden die Branchenwerte von der Zuversicht, dass ein neues Modell des ChatGPT-Entwicklers OpenAI die Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz (KI) weiter ankurbeln könnte, hieß es aus dem Markt. In den USA hatten Branchentitel wie Sandisk US80004C1018, Marvell US5738741041 oder Micron US5951121038 vor dem Wochenende schon zu den größten Gewinnern gehört. Deren Kurse zogen nun im deutschen Tradegate-Handel weiter an.

An der Spitze des deutschen Leitindex DE0008469008 weitete Infineon DE0006231004 am Montag das Plus auf fast sieben Prozent aus. Sie setzten sich von der 21-Tage-Linie nach oben ab und versuchten, sich vom Abwärtstrend zu lösen, der im Juni begonnen hatte. Eine Warburg-Kaufempfehlung sorgte bei dem deutschen Chip-Branchenvertreter zusätzlich für Unterstützung.

Der Analyst Malte Schaumann hält die Markterwartungen für Infineon angesichts der zuvor gesunkenen Bewertung und der Geschäftsbeschleunigung mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren immer noch für zu vorsichtig. Er erhöhte sein Votum bei einem unveränderten Kursziel von 84 Euro von "Hold" auf "Buy". Angepasste Schätzungen spiegelten auch die Übernahme des Sensorportfolios von Ams-Osram wider.

Die Titel des kleineren Branchenkollegen Elmos DE0005677108 folgten den Infineon-Aktien im MDax DE0008467416 um drei Prozent nach oben. Für die Aktien der Ausrüsterfirmen Suss Microtec DE000A1K0235 und Aixtron DE000A0WMPJ6 ging es sogar um bis zu acht Prozent bergauf. Anteile des Waferzulieferers Siltronic DE000WAF3001 gewannen 2,2 Prozent an Wert.

Trotz aller Diskussionen um die Bewertungen kippe die KI-Anlagestory nicht, schrieb der Marktexperte Stephen Innes. Die UBS erhöhte in einer neuen Studie ihre Branchen-Umsatzprognosen. Nicolas Gaudois glaubt, dass sich der Umsatz mit Speicherhalbleitern im Jahr 2026 jetzt auf fast eine Billion US-Dollar vervielfacht und 2027 dann 1,65 Billionen US-Dollar erreicht.

Jochen Stanzl von der Consorsbank findet es etwas überraschend, wie gut der Markt die starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag abgeschüttelt habe. "Diese Resilienz beruht wohl auf der Hoffnung, dass die US-Inflationsdaten am Freitag schwächer ausfallen werden", glaubt der Experte. "Wenn nicht, beginnt das Zittern vor der nächsten Sitzung der amerikanischen Notenbank wohl von Neuem."

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 reihte sich der Tech-Sektor EU0009658921 am Montag mit 1,2 Prozent Plus auf dem zweiten Platz hinter den Ölwerten ein, die zu Wochenbeginn von den steigenden Ölpreisen profitierten.

Auf Kaufinteresse stießen auch die Aktien von Energietechnikkonzernen wie Siemens Energy DE000ENER6Y0, Schneider Electric FR0000121972 und ABB CH0012221716 sowie jene des Baukonzerns Hochtief DE0006070006. Die Unternehmen gelten wegen der hohen Nachfrage nach Rechenzentren und deren hohen Strombedarfs als indirekte Profiteure des KI-Booms.

Dagegen entwickelten sich einige Softwaretitel nach ihrer Erholung der vergangenen Woche wieder einmal in die entgegengesetzte Richtung. So zählten SAP DE0007164600 mit 1,6 Prozent zu den größten Verlierern im Dax DE0008469008. Sie folgten damit dem schon bekannten Muster, dass die Chip-Euphorie oft mit Ängsten vor einer Verdrängung von Softwareangeboten durch agentische KI einhergeht. Darunter versteht man Systeme, die eigenständig entscheiden, ohne dass jeder einzelne Schritt von Menschen vorgegeben wird.

Frische Impulse von der Wall Street gab es am Montag im Handelsverlauf nicht, da dort wegen eines Feiertags kein Handel stattfand.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,34
Hebel: 18,46
mit starkem Hebel
Ask: 1,39
Hebel: 4,38
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD522B BD1JVN. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer