Anzeige
+++Die USA reden nicht mehr nur über kritische Rohstoffe.: Sie kaufen die Lieferkette. Sie kaufen die Lieferkette.+++
NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
AKTIEN IM FOKUS 2

Halbleiterwerte brechen Erholungsversuch ab 09.06.2026, 18:26 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Infineon Technologies 61,97 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Micron Technology 842,05 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
STMicroelectronics 47,12 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
AIXTRON 41,34 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

(neu: Kurse und mehr Details)

FRANKFURT/SEOUL/NEW YORK/PARIS (dpa-AFX) - Der Erholungsversuch der globalen Halbleiterwerte ist am Dienstag ins Stocken geraten. Am Freitag war vor allem in New York eine Welle an Gewinnmitnahmen über die Branche geschwappt, die dann am Montag in Asien ankam. Doch noch zu Wochenbeginn hatten die Anleger damit begonnen, die reduzierten Kurse wieder zum Kauf zu nutzen. Nun folgte allerdings vor allem an der US-Börse Nasdaq der nächste Rückschlag.

Am Vorabend hatten US-Branchenwerte wie Marvell Technology US5738741041, Micron US5951121038 oder Intel US4581401001 in New York schwungvoll zur Erholung angesetzt. An der technologielastigen Börse in Südkorea glich der Leitindex Kospi am Dienstag sein mehr als achtprozentiges Minus vom Wochenbeginn mehr oder weniger wieder aus. Die Titel des Branchenriesen SK Hynix KR7000660001 waren am Dienstag in Seoul um fast elf Prozent angesprungen. In den USA drehte der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 am Dienstag nach einem starken Start jedoch rasch deutlich ins Minus.

In der Folge drehten auch europäische Branchenwerte ab und gaben wieder stark nach: Allen voran Infineon DE0006231004, die im Dax DE0008469008 letztlich 3,3 Prozent einbüßten. Der deutsche Leitindex verlor gut 0,7 Prozent. Ausrüster wie Aixtron DE000A0WMPJ6, Suss DE000A1K0235 oder PVA Tepla DE0007461006 rutschten ebenfalls abwärts, genauso wie die Titel der europäischen Player ASML NL0010273215 und STMicroelectronics NL0000226223.

"Die Stimmung im Technologiesektor ist nervös, aber weiter optimistisch", schrieb der Marktbeobachter Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets noch vor US-Handelsbeginn. Er verwies aber auch auf mehrere Themen, die für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgen dürften. "Zeitnah kommen einige dicke Bretter auf die Börse zu, die nur schwer zu durchbohren sein werden. Neben den Notenbanksitzungen stehen drei Mega-IPOs ins Haus, die Liquidität aus den Märkten abziehen."

Von der Europäischen Zentralbank erwarten die Anleger bereits am Donnerstag eine Zinserhöhung, auch die US-Notenbank Fed könnte kommende Woche an der Zinsschraube drehen. Ein überraschend robuster US-Arbeitsmarktbericht hatte vor dem Wochenende Zinsängste ausgelöst. Der an diesem Freitag anstehende Börsengang von SpaceX könnte derweil die KI-Kursrally auf eine harte Probe stellen und Risikokapital in andere Kanäle lenken. Auch die KI-Unternehmen Anthropic und OpenAI wagen sich aufs Börsenparkett.

Den übergeordneten KI-Boom sehen viele Experten aber nicht in Gefahr. "Aktuell spricht vieles dafür, dass die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung weiterhin unterschätzt wird", kommentierte Analyst Hagen Ernst vom Vermögensverwalter DJE Kapital. Dabei sei vor allem die Nachfrage nach KI-Rechenkapazitäten und die Monetarisierung von KI-Anwendungen entscheidend. Solange die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichten, geht er von einem anhaltenden Trend aus - mit den größten Engpässen bei Speicherchips und Stromkapazitäten.

Neben Chipherstellern profitieren daher schon länger Speicherhersteller von der Entwicklung, neuerdings aber auch der breitere Kreis an IT-Infrastrukturen, die bis hin zu Netzwerken reichen. Unter Druck bleiben dagegen Software-Werte wegen der Sorge, dass KI ihre Geschäftsmodelle gefährden könnte. SAP DE0007164600 zum Beispiel büßten am Dienstag 2,2 Prozent ein.

Die Titel von Infineon hatten am Vortag noch angezogen, nachdem sich das Analysehaus Arete mit einem dreistelligen Kursziel aus der Analystenriege hervor wagte. Experte Jim Fontanelli traut dem deutschen Chipkonzern wegen des KI-Umsatzpotenzials einen Anstieg bis auf 114 Euro zu, was aktuell eine Steigerung um gut 50 Prozent verspricht - obwohl sich der Kurs in diesem Jahr trotz des jüngsten Rückgangs bis dato immer noch verdoppelt hat.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,34
Hebel: 18,23
mit starkem Hebel
Ask: 1,15
Hebel: 5,39
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR622P MR46VY. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer