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Rüstungswerte ziehen an - Trump will 2027 mehr Militärbudget 08.01.2026, 11:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Rheinmetall 1.427,10 EUR -0,39 % Lang & Schwarz

(Neu: Kurse aktualisiert und Ergänzung um weitere Aktien aus USA und Europa)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Rüstungswerte profitieren am Donnerstag auf beiden Seiten des Atlantiks weiter vom international hohen Verteidigungsbedarf. Börsianern zufolge erhielten deutsche Aktien wie Rheinmetall , Renk oder TKMS Rückenwind davon, dass US-Präsident Donald Trump das Militärbudget für das Jahr 2027 massiv erhöhen will. Dies gesellt sich zu den kräftigen Verteidigungsinvestitionen, die in Deutschland vorgesehen sind.

Die deutschen Rüstungswerte hatten am Vortag im Tagesverlauf schon angezogen. Nun erreichte der Rheinmetall-Kurs ein Hoch seit Mitte Oktober und kratzte so auch erstmals wieder an der 1.900-Euro-Marke. Zuletzt wurde die Aktie des Dax -Schwergewichts 2,3 Prozent höher zu 1.866 Euro gehandelt. Renk und TKMS stiegen derweil um bis zu 1,2 Prozent. Nur Hensoldt rutschte zuletzt moderat ins Minus.

Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 nicht auf eine Billion Dollar, sondern auf 1,5 Billionen Dollar festgesetzt werden solle. Für das Haushaltsjahr 2026 sind rund 900 Milliarden Dollar vorgesehen. Trump spricht von einem "Traum-Militär", das aufgebaut werden solle. Daraufhin zogen am Donnerstag im vorbörslichen Handel auch die Aktien amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin oder RTX an. Am Vortag hatten sie noch darunter gelitten, dass Trump Druck ausübt, indem er vorerst Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verbieten möchte.

Analystin Chloe Lemarie von Jefferies hob in ihrem Kommentar hervor, Trump plane 2027 eine 50-prozentige Erhöhung des für 2026 vorgesehenen US-Militärbudgets. Davon dürften ihres Erachtens auch europäische Unternehmen profitieren. Vor allem die Rüstungsunternehmen BAE Systems aus Großbritannien und Leonardo aus Italien erwähnte sie, die bedeutende Anteile ihrer Umsätze in den USA generierten.

Die BAE-Aktien zogen in London um 6,4 Prozent an und Leonardo gewannen in Mailand 3,5 Prozent. In einer Studie von Lemaries Jefferies-Kollegen Andy Douglas zu Aktien von britischen Unternehmen im Bereich Investitionsgüter erwähnte dieser zudem noch britische Firmen wie Avon Technologies , Chemring , Qinetiq , Senior oder Babcock als Profiteure in unterschiedlichem Maße. Unter diesen Werten gab es am Donnerstag allerdings Gewinner und auch Verlierer./tih/ck/zb

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