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Alphabet überzeugt - Meta und Microsoft fallen ab 30.04.2026, 16:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Microsoft 349,68 EUR -0,42 % Lang & Schwarz
Amazon 234,50 EUR +0,31 % Quotrix Düsseldorf
Alphabet 336,30 EUR -0,92 % Baader Bank
Meta Platforms (A) 515,40 EUR -0,18 % L&S Exchange

Euphorie und Enttäuschung haben am Donnerstag das Geschehen in der US-Technologiewelt geprägt. Während die Aktienkurse von Amazon US0231351067 und der Google US02079K1079-Holding Alphabet US02079K3059 nach den am Vorabend veröffentlichten Quartalsbilanzen auf Rekordmarken stiegen, gerieten die Papiere der Facebook-Holding Meta US30303M1027 stark unter Druck. Auch bei Microsoft US5949181045 machte sich am Markt Enttäuschung breit.

Die A-Aktien von Alphabet gewannen im frühen Handel sechs Prozent und erreichten ein Rekordhoch. Umsatz und Ergebnis je Aktie hätten die Konsensschätzungen übertroffen, schrieb Ross Sandler von der Barclays Bank. Zudem habe das Management in der Telefonkonferenz zu den Zahlen optimistisch geklungen. Dank der Führungsstellung im KI-Bereich habe der Technologieriese in fast jedem wichtigen Geschäftsbereich die besten Wachstums- und Margenwerte seit vier Jahren verzeichnet.

Amazon stiegen im frühen Handel mit knapp 274 US-Dollar auf einen Höchststand, rasch aber strichen Anleger auf diesem Niveau Kursgewinne ein. Umsatz und operatives Ergebnis hätten über den Oberkanten der entsprechenden Zielkorridore des Unternehmens gelegen, lobte Eric Sheridan von Goldman Sachs. Das Management habe an die lange Geschichte erfolgreicher Investitionen in Trendthemen erinnert. Sheridans auf 325 Dollar erhöhtes Kursziel räumt den Aktien fast ein weiteres Viertel Aufwärtspotenzial ein.

Dagegen sackten Meta am Donnerstag um fast zehn Prozent ab. Der Social-Media-Riese schraubt nach nur drei Monaten die Ausgaben für KI-Infrastruktur noch einmal hoch. Für das laufende Jahr stellt der Konzern nun Kapitalinvestitionen zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar in Aussicht. Die KI-Konkurrenz nehme zu, argumentierte Analyst Doug Anmuth von JPMorgan. Meta werde es schwer haben, die hohen Investitionen abseits des Werbegeschäfts entsprechend umzumünzen.

Der Software-Riese Microsoft verlor knapp fünf Prozent auf 404 Dollar. Die Papiere liegen damit deutlich unter ihren Spitzenwerten von über 550 Dollar aus dem vergangenen Jahr. Die Quartalszahlen und der Ausblick zeigten, dass das Unternehmen von der anhaltenden Dynamik im Bereich Künstliche Intelligenz profitiere, schrieb Raimo Lenschow von Barclays. Der Cloud-Sparte Azure attestierte der Experte allerdings nur eine moderate Wachstumsbeschleunigung.

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