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Autosektor erholt - Deutsch-französische Auto-Initiative 16.10.2026, 13:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der europäische Automobilsektor EU0009658681 hat sich am Freitag von seinem in der Vorwoche erreichten Sechsjahrestief deutlicher nach oben abgesetzt. Er gewann als bester Branchen-Index aus dem Stoxx 600 am spätem Mittag 2,3 Prozent. Klassische Industriebranchen waren vor dem Wochenende generell gefragt.

"Industrie, Chemie und Automobile mögen weniger Zukunftsfantasie versprühen - in diesen Tagen zahlt sich das klassische Branchenprofil jedoch aus", schrieb Marktexperte Salah-Eddine Bouhmidi vom Broker IG. Damit bezog er sich auf die geringere Technologiewerte-Abhängigkeit des Dax DE0008469008 und den Ausverkauf zur Wochenmitte bei KI- und Halbleiteraktien angesichts der jüngsten US-Inflationsdaten und Zinssorgen.

Stützen dürfte den Autosektor vor dem Wochenende zudem eine Einigung zwischen Deutschland und Frankreich auf ein gemeinsames Auto-Paket. "Wir streben eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen an und stärken zugleich Europas Kapazitäten für die Entwicklung und Fertigung der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen", teilten beide Seiten mit. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in der Einigung ein Investitionssignal an die Industrie. Auch das EU-weite Verbot von Verbrennungsmotoren soll wohl noch stärker gelockert werden als bisher geplant.

"Mehr Flexibilität bei CO2-Flottengrenzwerten für Pkw ist ein wichtiges Signal zur finanziellen Unterstützung der europäischen Automobilindustrie bei ihrem Umstieg auf Elektromobilität", kommentierte das Centrum für Europäische Politik (cep).

Die im Dax notierten Papiere der Autohersteller legten am späten Mittag deutlich zu, am stärksten die Vorzüge von Volkswagen DE0007664039 mit plus 3,9 Prozent. BMW DE0005190003 und Mercedes DE0007100000 gewannen jeweils um die dreieinhalb Prozent.

Im MDax DE0008467416 lagen die Zulieferer Aumovio DE000AUM0V10 und Schaeffler DE000SHA0100 mit Aufschlägen von 5,8 und 4,9 Prozent auf den vorderen Plätzen.

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