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Softbank überholt Toyota als wertvollstes Unternehmen Japans 01.06.2026, 12:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Toyota 15,72 EUR -3,80 % Lang & Schwarz
Schneider Electric 278,05 EUR +3,12 % Quotrix Düsseldorf
SoftBank Group 47,09 EUR +16,02 % Lang & Schwarz

Softbank JP3436100006 hat am Montag Toyota Motors JP3633400001 als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen Japans überholt. Die Aktien des Technologiekonzerns legten zu Wochenbeginn einen Kurssprung von 14 Prozent hin, was den Börsenwert des Konzerns erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten über den von Toyota schob. Zuletzt war dies Softbank 2000 auf dem Höhepunkt der japanischen Internetblase gelungen.

Der anhaltende KI-Boom hat die Papiere von Softbank in diesem Jahr um über 90 Prozent nach oben getrieben und den Marktwert auf über 48 Billionen Yen (rund 258 Mrd Euro) gesteigert. Die Aktie von Toyota kommt hingegen nur auf rund 46 Billionen Yen und hat seit Jahresbeginn mehr als 10 Prozent eingebüßt. Japans Speicherchiphersteller Kioxia Holdings liegt mit einer Marktkapitalisierung von rund 40 Billionen Yen auf Platz drei.

Softbank habe die eigenen Ressourcen auf KI-bezogene Geschäftsbereiche konzentriert und von der weltweiten Technologie-Hausse profitiert, sagte Tomo Kinoshita, globaler Marktstratege bei Invesco Asset Management Japan. "Toyota hingegen wurde von den steigenden Ölpreisen infolge des Iran-Konflikts getroffen, die die Betriebskosten für Fahrzeuge in die Höhe treiben und die weltweite Nachfrage nach Autos belasten."

Beflügelt wurde die Softbank-Aktie zuletzt von Berichten, wonach mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI und dem Energie- und Infrastruktur-Unternehmen SB Energy zwei prominente Beteiligungen des Unternehmens in den USA Börsengänge vorbereiten.

Softbank hatte am Wochenende Pläne verkündet, bis zu 75 Milliarden Euro in den Aufbau von KI-Rechenzentren in Frankreich zu investieren. In einer ersten Phase sollen 45 Milliarden Euro bis zum Jahr 2031 in den Aufbau einer KI-Rechenkapazität von 3,1 GW fließen. Dabei arbeiten die Japaner mit dem französischen Konzern Schneider Electric FR0000121972 zusammen. Die Ankündigung hat die Erwartung an eine weiter steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur angefacht.

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