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Anleger nehmen weitere Handelsspannungen gelassen auf 02.06.2025, 20:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.372,52 PKT -0,37 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger in New York haben nach dem starken Börsenmonat Mai die wieder auflebenden Handelsspannungen weiterhin gelassen zur Kenntnis genommen. Der Leitindex Dow Jones Industrial dämmte am Montag seinen Verlust mit 42.107,31 Punkten zuletzt auf 0,39 Prozent ein. Für den marktbreiten S&P 500 ging es nur noch um 0,01 Prozent auf 5.911,36 Punkte nach unten. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 drehte ins Plus und gewann 0,31 Prozent auf 21.408,06 Punkte.

US-Präsident Donald Trump hatte China schon vor dem Wochenende vorgeworfen, gegen eine Handelsvereinbarung zu verstoßen. China beschuldigte die USA mittlerweile wiederum, die Vereinbarung zu verletzen, und drohte damit, Maßnahmen zur Verteidigung seiner Interessen zu ergreifen. Peking und Washington hatten sich Mitte des vergangenen Monats darauf geeinigt, die gegenseitig erhobenen, prozentual dreistelligen Zollsätze für 90 Tage auszusetzen.

Außerdem will der US-Präsident schon an diesem Mittwoch die Zölle für Stahlimporte in die Vereinigten Staaten auf 50 Prozent des Warenwerts verdoppeln. Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, könnte es indes schon im Laufe dieser Woche zu Gesprächen Trumps mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping kommen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg.

"Gerade als wir dachten, dass sich die Aufregung um die Zölle gelegt hätte, haben die jüngsten Ereignisse gezeigt, dass Anleger nichts als selbstverständlich ansehen sollten, bis alles unter Dach und Fach ist", sagte Daniel Murray, Geschäftsführer von EFG Asset Management in Zürich. Derweil geht Max Kettner, Chefstratege für Multi-Assets bei HSBC Holdings, davon aus, dass "die Sensibilität der Anleger und Händler gegenüber diesen Zollnachrichten wahrscheinlich etwas abnimmt". Er sieht in den jüngsten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump "in erster Linie ein Verhandlungsinstrument". Daher müsse er keine dauerhaften Belastungen für die Gewinne und Gewinnaussichten der Unternehmen einkalkulieren.

Eine Kooperation im Onkologiebereich bescherte Biontech einen Kursprung von fast 21 Prozent. Der Mainzer Impfstoffhersteller wird die weitere Entwicklung eines seiner vielversprechendsten Wirkstoffkandidaten zur Behandlung von Krebs gemeinsam mit dem US-Konzern Bristol-Myers Squibb (BMS) vorantreiben. Eine Vereinbarung beider Unternehmen sieht die gemeinsame globale Entwicklung und Kommerzialisierung des Wirkstoffkandidaten BNT327 vor. Damit verbunden sind Zahlungen in Milliardenhöhe der Amerikaner an die Mainzer. Die BMS-Papiere gewannen 0,7 Prozent.

Die Titel von Blueprint Medicines sprangen dank einer Kaufofferte um knapp 26 Prozent auf 127,61 US-Dollar hoch. Der französische Pharmakonzern Sanofi will den Branchenkollegen übernehmen. Sanofi bietet 129 Dollar je Aktie in bar. Blueprint-Aktionäre können zudem zusätzlich weitere Zahlungen erhalten, wenn ein bestimmter Medikamenten-Kandidat gewisse Entwicklungsstufen erreicht.

US-Stahlwerte profitierten von Trumps Ankündigung, die Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium ab dem 4. Juni auf 50 Prozent zu verdoppeln, um die heimische Industrie zu schützen. So gewannen die Aktien von Cleveland-Cliffs knapp 21 Prozent und jene von Century Aluminum rund 17 Prozent.

Bei Dow-Spitzenreiter Boeing sorgte eine Hochstufung für ein Kursplus von 2,1 Prozent auf knapp 212 Dollar. Damit blieben die Titel des Flugzeugbauers nur wenig unter ihrem am vergangenen Donnerstag erreichten Hoch seit Februar 2024. Die Bank of America rät nun zum Kauf mit einem auf 285 Dollar angehobenen Kursziel. Dank der Fortschritte unter Konzernchef Kelly Ortberg vertraut Analyst Ronald Epstein nun stärker als bisher auf eine Trendwende./gl/mis

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