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Meme-Stock-Wahnsinn geht weiter

Jetzt steht eBay im Fokus 10.05.2026, 16:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Ebay-Logo auf Handy
© Bild von appshunter.io auf Unspalsh
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Name Aktuell Diff. Börse
eBay 91,47 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
GameStop 20,60 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Milliardenofferte sorgt für Zweifel

GameStop hat eBay ein Übernahmeangebot über rund 56 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Geboten werden 125 US-Dollar je Aktie in einer Mischung aus Bargeld und GameStop-Aktien. Damit liegt das Angebot rund 20 Prozent über dem vorherigen Börsenkurs von eBay. An den Finanzmärkten stößt der Vorstoß jedoch auf erhebliche Skepsis. eBay wird aktuell weiterhin deutlich unter dem Angebotspreis gehandelt. Viele sogenannte Merger-Arbitrageure meiden den Deal bislang komplett. Analysten verweisen auf fehlende Details zur Struktur der Transaktion sowie auf die enorme Finanzierungslücke. GameStop verfügt zwar über rund 9 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und hält bereits etwa fünf Prozent an eBay. Dennoch müsste das Unternehmen vermutlich mehr als eine Milliarde neue Aktien ausgeben, um den Kauf überhaupt finanzieren zu können.

TD Bank spielt wichtige Rolle

Für Aufmerksamkeit sorgt zudem die Finanzierung durch die TD Bank. Das Institut stellte GameStop ein unverbindliches Schreiben über etwa 20 Milliarden US-Dollar Fremdkapital in Aussicht. Voraussetzung dafür wäre allerdings offenbar ein Investment-Grade-Rating des fusionierten Konzerns. Genau daran bestehen erhebliche Zweifel. Moody’s bezeichnete die geplante Transaktion bereits als kreditnegativ. Die Ratingagentur schätzt, dass die Gesamtverschuldung des kombinierten Unternehmens auf rund 31,4 Milliarden US-Dollar steigen könnte. Das Verhältnis von Schulden zu operativem Gewinn würde damit ein Niveau erreichen, das normalerweise nicht mehr mit einem Investment-Grade-Rating vereinbar ist. GameStop selbst rechnet dagegen mit jährlichen Einsparungen von etwa 2 Milliarden US-Dollar innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Übernahme.

Ryan Cohen attackiert eBay öffentlich

Parallel zur milliardenschweren Offerte verschärfte Ryan Cohen seine Angriffe auf das eBay-Management. Der GameStop-Chef bezeichnete den Konzern als ineffizient und überbesetzt. Besonders die Zahl von rund 11.500 Mitarbeitern kritisierte er scharf. Zudem griff Cohen die Marketingausgaben von eBay an. Nach seinen Angaben habe das Unternehmen zuletzt rund 2,4 Milliarden US-Dollar für Werbung ausgegeben und damit lediglich etwa eine Million neue Nutzer gewonnen. Gleichzeitig versucht Cohen, Anleger von möglichen Synergien zu überzeugen. Die rund 1.600 US-Filialen von GameStop könnten künftig als Prüf- und Abholstationen für eBay-Produkte genutzt werden. Besonders die Bereiche Sammlerstücke, Trading Cards und Secondhand-Produkte gelten als mögliche gemeinsame Wachstumsmärkte.

Gesperrtes Konto sorgt für neue Schlagzeilen

Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugte Cohen zuletzt mit einer ungewöhnlichen Verkaufsaktion auf eBay. Dort bot er persönliche Gegenstände an, darunter Socken, alte Baseballkarten, GameStop-Schilder und eine lebensgroße Halo-2-Statue. Mit den Verkäufen wollte er nach eigenen Aussagen Geld für die Übernahme sammeln. Wenig später veröffentlichte Cohen einen Screenshot, laut dem sein eBay-Konto dauerhaft gesperrt worden sei. Als Grund sei ein angebliches Risiko für die eBay-Community genannt worden. Die Aktion löste erneut Diskussionen unter Privatanlegern aus. Besonders Meme-Stock-Investoren verfolgen die Entwicklungen aufmerksam. Gleichzeitig bleiben institutionelle Anleger vorsichtig. Viele Marktbeobachter bezweifeln weiterhin, dass eBay einem Verkauf tatsächlich zustimmen wird.

Bn-Redaktion/tb
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