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Dow mit Rekordhoch - Nasdaq schwächelt - Meta-Aktie hoch 01.07.2026, 20:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 29.938,27 PKT -1,12 % Ariva Indikation
S&P 500 7.498,51 PKT +0,06 % Ariva Indikation
Dow 23,74 EUR -1,08 % Lang & Schwarz

Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial ist am Mittwoch nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht und hat ein Rekordhoch erreicht. Unterstützung kam dabei nicht zuletzt von Software-Aktien. Nach einem zuletzt erneut starken Lauf von Chip-Werten, die die Nasdaq-Börse seit dem Wochenauftakt stark angetrieben hatten, wurde nun der Software-Branche der Vorzug gegeben.

Mit Blick auf Konjunktur- und Stimmungsdaten aus den USA rückt zunehmend der Arbeitsmarktbericht für Juni in den Blick. Er wird wegen des Nationalfeiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht. Die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP bewegten kaum. Sie sowie die Daten zur Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) blieben zwar etwas hinter den Schätzungen zurück, doch ein sonderlicher Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien sie dennoch nicht, hieß es seitens der Helaba.

Der Dow Jones Industrial US2605661048, der zeitweise über 53.700 Punkte auf eine Bestmarke geklettert war, legte rund zwei Stunden vor Handelsschluss um 0,2 Prozent auf 52.420 Punkte zu. Der Nasdaq 100 US6311011026 gab um 1,2 Prozent auf 29.925 Punkte nach. Am Montag und Dienstag hatte sich der Technologie-Auswahlindex mit einem Gesamtplus von 4 Prozent weitgehend von seinem jüngsten Rücksetzer erholt.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072, der, was das abgeschlossene zweite Quartal betrifft, auf das stärkste seit sechs Jahren zurückblicken kann, gewann 0,1 Prozent auf 7.507 Zähler.

Erneut zogen Aktien mit Fokus auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI) Aufmerksamkeit auf sich, denn Meta US30303M1027 will Kreisen zufolge ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden. Zudem erwäge der Tech-Gigant, den Zugang zu "roher" Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte "Neocloud"-Anbieter- etwa CoreWeave US21873S1087. Während die Meta-Aktie im Nasdaq 100 mit plus 10 Prozent von dieser Neuigkeit profitierte, büßte das Papier von CoreWeave dort als einer der schwächsten Werte 12 Prozent ein.

Unter den Branchengrößen mit Cloudgeschäft verloren Oracle US68389X1054 1,6 Prozent während es Amazon US0231351067 gelang, ins Plus zu drehen. Auch die Aktien von Alphabet US02079K3059 und Microsoft US5949181045 ließen sich nicht beeindrucken und legten zu. Meta würde - sollten die Pläne umgesetzt werden -, auch Branchengrößen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud mit dem neuen Geschäftsfeld Konkurrenz machen.

Salesforce US79466L3024 waren im Dow Spitzenreiter mit plus 5,0 Prozent. Die Aktie des Softwareherstellers profitierte wie andere Branchenwerte davon, dass an diesem Tag Software-Titel wieder gefragt waren, während Chip-Aktien unter Druck standen. Obendrein hat die Investmentbank Guggenheim das Papier auf "Buy" hochgestuft.

Unter den Standardwerten ging der Blick vor allem auf Nike US6541061031. Der Sportwarenkonzern übertraf mit seinem Quartalsbericht überwiegend die Erwartungen. Dennoch wies der Adidas DE000A1EWWW0-Rivale auf eine insgesamt trübe Branchenstimmung hin. Analysten kommentierten zwar als besonders enttäuschend die gesenkte Umsatzprognose, doch sei das Ergebnisziel je Aktie beibehalten worden, hieß es etwa von der Bank of America. Dass die Aktie um 2,4 Prozent stieg, dürfte aber auch der vorangegangenen Kursschwäche geschuldet sein. Erst vor wenigen Tagen war sie mit 40 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 12 Jahren gesackt.

Im Blick stand zudem ein Börsengang. Das Papier des in Mailand ansässigen Unternehmens Bending Spoons IT0005717696, das angeschlagene Softwarefirmen aufkauft, startete bei 31 Dollar und damit 2 Dollar über dem Ausgabepreis. Zuletzt ging es um rund 30 Prozent auf 37,66 Dollar hoch. Das Unternehmen und Investoren wie etwa Baillie Gifford verkauften knapp 58 Millionen Papiere. Durch den Börsengang ergibt sich für Bending Spoons ein Marktwert von 19,7 Milliarden Dollar.

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