Anzeige
+++Lithium-Geheimtipp: Milliardenkonzern Sibanye startet Europas Lithium-Mine – profitiert jetzt dieser Nachbar?+++
Aktien New York

Dow setzt Rekordlauf fort - Jobdaten dämpfen Zinssorgen 02.07.2026, 20:00 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 29.170,28 PKT -2,22 % Ariva Indikation
S&P 500 7.446,33 PKT -0,56 % Ariva Indikation
Dow 24,21 EUR +1,81 % Lang & Schwarz

Ein deutlich schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die Zinssorgen der Anleger gedämpft und dem bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial US2605661048 so eine Bestmarke beschert.

Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow erstmals in seiner Geschichte über 52.800 Punkte und toppte damit sein Rekordhoch vom Vortag. Rund zwei Stunden vor Börsenschluss kam er leicht zurück und legte um 0,3 Prozent auf 52.472 Zähler zu.

Der S&P 500 US78378X1072 dreht im Handelsverlauf in die Verlustzone und gab zuletzt um 0,7 Prozent auf 7.432 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 hatte es vorgemacht: Er gab nach frühen Gewinnen um 2,3 Prozent auf 29.114 Zähler nach, womit das Wochenplus auf aktuell 0,3 Prozent zusammenschrumpfte.

Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA hätten sich mit den Arbeitsmarktdaten für Juni etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Das komme gut an den Börsen an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälerten.

In der US-Wirtschaft wurden im vergangenen Monat nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert, was laut Analyst Tobias Basse von der NordLB "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh dämpft. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."

Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts. Die Korrektur unter KI-Werten setzte sich allerorten temporeich fort. Am Markt hieß es dazu, dass die Pläne des Social-Media-Konzerns Meta US30303M1027 latent bestehende Sorgen vor einem Überangebot an Rechenkapazitäten verstärkten.

Besonders deutlich zeigte sich das im Chipbereich, der an der Nasdaq besonders hoch gewichtet ist. Die Papiere von Sandisk US80004C1018, die im bisherigen Jahr mit aktuell mehr als 630 Prozent Plus im Nasdaq 100 bislang am besten gelaufen sind, weiteten ihre kräftigen Vortagsverluste von rund 10 Prozent um weitere 14 Prozent aus. Micron US5951121038, 2026 bislang um 240 Prozent gestiegen und tags zuvor ebenfalls bereits um rund zehn Prozent abgesackt, sanken nun um weitere 6 Prozent. Auch CoreWeave mit minus 6 Prozent und Nebius mit minus 9 Prozent weiteten ihre Verluste aus.

Von der sich fortsetzenden Stabilisierung des Bitcoin-Kurses nach einem 21-Monats-Tief profitierten Aktien von Unternehmen, die maßgeblich an die Wertentwicklung der Digitalwährung gekoppelt sind. So berappelten sich etwa die Anteile von Strategy US5949724083 um weitere 7 Prozent und die von Coinbase US19260Q1076 um weitere 3 Prozent. Strategy ist ursprünglich ein Softwareentwickler, investiert aber schon seit Jahren massiv in den Bitcoin. Coinbase ist eine wichtige Handelsplattform für Kryptowährungen.

Tesla US88160R1014, die zunächst freundlich gestartet waren, gaben um 8 Prozent nach. Damit ist der Großteil der Kursgewinne aus den vergangenen drei Handelstagen wieder Geschichte. Der Technologiekonzern hatte zuvor Zahlen für seine E-Auto-Auslieferungen im zweiten Quartal veröffentlicht. Dass sie besser als erwartet ausgefallen waren, half der Aktie nicht.

Apple US0378331005 legten an der Dow-Spitze um knapp 4,6 Prozent zu. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, plant der Techkonzern die Produktion von rund 10 Millionen faltbaren iPhones in diesem Jahr, statt bislang prognostizierter 7 bis 8 Millionen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 18,46
Hebel: 19,63
mit starkem Hebel
Ask: 34,95
Hebel: 7,42
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW8P3F GW6AFU. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

20:54 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

20:37 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

20:15 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

20:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer