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Neue Hoffnung auf US-Iran-Abkommen stützt 13.04.2026, 20:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 48.464,63 PKT -0,17 % Ariva Indikation
US Tech 100 26.196,85 PKT +1,42 % Ariva Indikation
S&P 500 7.024,18 PKT +0,82 % Ariva Indikation

Nach den am Wochenende zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran keimt am Montag wieder etwas Hoffnung auf. Dies stützt den US-Aktienmarkt, der seine frühen Verluste abschüttelte. Im Techsektor gab es Gewinne, wie der Nasdaq 100 US6311011026 mit plus 0,50 Prozent auf 25.242 Punkte zeigte. Microsoft US5949181045 waren unter den Magnificent 7 der stärkste Wert mit einem Aufschlag von fast 3 Prozent.

Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 0,42 Prozent auf 6.845 Zähler hinauf. Standardwerte hinkten hinterher. Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 notierte knapp im Plus bei 47.927 Punkten.

Kursverluste von 2,5 Prozent für Goldman Sachs US38141G1040 nach den Quartalszahlen der US-Investmentbank trübten das Bild etwas. Der Finanzkonzern erzielte im ersten Quartal einen überraschend starken Gewinnsprung. Analysten bemängelten aber das schwache Abschneiden im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen.

Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump haben sich die Iraner nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bei den USA gemeldet. "Sie wollen einen Deal machen", so Trump. Eine entsprechende öffentliche Äußerung aus dem Iran gab es zunächst nicht. In Pakistan, Schauplatz der Verhandlungen am Wochenende, mehrten sich zuletzt wieder Gerüchte über neue Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. "Die Diplomatie ist noch nicht tot", sagte ein pakistanischer Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.

In Reaktion auf die erst einmal abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Trump zuvor eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt, die seit diesem Montag 16 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit in Kraft sein soll. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Entsprechend legten zu Wochenbeginn die Ölpreise wieder zu - und schoben Papiere von Ölkonzernen teilweise an: Chevron US1667641005 gewannen mehr als 1 Prozent und profitierten dabei auch von Nachrichten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit in Venezuela. ConocoPhillips US20825C1045 legten moderat zu, ExxonMobil US30231G1022 standen indes knapp im Minus.

Aktien von Fluggesellschaften wie United Airlines US9100471096, American Airlines US02376R1023, Delta Air Lines US2473617023 US2473617023 und Southwest US8447411088 rutschten wegen steigender Treibstoffkosten im Zuge der hohen Ölpreise um bis zu 1,5 Prozent ab.

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