Aktien New York Schluss

Dow vor 53.000 Punkten - Jobdaten dämpfen Zinssorgen 02.07.2026, 22:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 29.330,71 PKT -1,68 % Ariva Indikation
S&P 500 7.479,45 PKT -0,11 % Ariva Indikation
Dow 24,32 EUR +2,27 % Lang & Schwarz

Ein deutlich schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die Zinssorgen der Anleger gedämpft und den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial US2605661048 in Richtung 53.000 Punkte getrieben.

Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow mit 1,14 Prozent auf 52.900,07 Punkte. Sein Rekordhoch vom Vortag hatte der bekannteste Wall-Street-Index bereits kurz nach dem Handelsstart getoppt. Im Wochenverlauf steht ein Plus von 2 Prozent zu Buche.

Kräftige Verluste in der stark gelaufenen Halbleiterbranche sorgten dagegen für ein Abschmelzen der Tagesgewinne im marktbreiten S&P 500 US78378X1072 und belasteten besonders deutlich den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026. Der S&P beendete den Tag prozentual unverändert bei 7.483,24 Punkte. Der Technologieauswahlindex gab nach frühen Gewinnen um 1,61 Prozent auf 29.329,21 Zähler nach, womit das Wochenplus auf 0,7 Prozent zusammenschrumpfte.

Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA hätten sich mit den Arbeitsmarktdaten für Juni etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Das komme bei Anlegern an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälerten.

In der US-Wirtschaft wurden im vergangenen Monat nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert. Das dämpft laut Analyst Tobias Basse von der NordLB "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten."

Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts. Die Korrektur unter KI-Werten setzte sich allerorten temporeich fort. Am Markt hieß es dazu, dass die Pläne des Social-Media-Konzerns Meta US30303M1027 latent bestehende Sorgen vor einem Überangebot an Rechenkapazitäten verstärkten.

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