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Aktien New York Schluss

Freundlich - Hartnäckige Hoffnung auf Waffenstillstand 06.04.2026, 22:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 50.590,30 PKT +0,63 % Ariva Indikation
US Tech 100 29.480,92 PKT +0,49 % Ariva Indikation
S&P 500 7.475,44 PKT +0,33 % Ariva Indikation

Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Montag nach dem verlängerten Osterwochenende etwas höher aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones Industrial US2605661048 legte um 0,36 Prozent auf 46,669,88 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,44 Prozent auf 6.611,83 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 stieg um 0,61 Prozent auf 24.192,17 Punkte. In Europa läuft das Geschäft erst am Dienstag wieder an, das Handelsvolumen war daher niedriger als üblich.

Anleger hofften im Iran-Krieg auf einen Waffenstillstand, sagten Marktteilnehmer. Davon ließen sich die Anleger offensichtlich auch nicht von erneuten Drohungen von Donald Trump gegen den Iran abbringen. Der US-Präsident hatte eine schnelle Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke angekündigt, sollte Teheran nicht rechtzeitig einlenken. Der Republikaner sagte im Weißen Haus, dass die USA nach Ablauf seines Ultimatums innerhalb von vier Stunden eine "völlige Zerstörung" herbeiführen könnten. Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.

Vor diesem Hintergrund verlor der eigentlich wichtigste monatliche Konjunkturindikator deutlich an Bedeutung. Der bereits am Freitag veröffentlichte Arbeitsmarktbericht war überraschend robust ausgefallen. Außerhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Stellen um 178.000. Nach dem Streik im Gesundheitswesen von mehr als 30.000 Angestellten und dem schweren Winterwetter im Februar hatten Experten zwar mit einer Gegenbewegung bei der Stellenentwicklung gerechnet. Sie hatten im Schnitt aber nur 65.000 neue Stellen erwartet.

Die Experten von ING lobten zwar den kräftigen Stellenaufbau. Dies zeige, dass sich die USA in einer guten Position befänden, dem wirtschaftlichen Gegenwind durch den Konflikt im Nahen Osten zu widerstehen. Allerdings bleibe das Jobwachstum auf eine Handvoll an Branchen begrenzt. Die steigende Unsicherheit und Vorsicht dürften Arbeitgeber von einem beschleunigten Stellenaufbau abhalten.

Die Arbeitsmarktdaten dämpften die Erwartung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Der kurz nach Handelsbeginn veröffentlichte ISM-Dienstleistungsindex war hingegen deutlicher gesunken als von Experten erwartet.

Nachrichten zu Unternehmen gab es nur wenige. Netflix US64110L1061 legten nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs nach einem festen Start zuletzt noch um 0,3 Prozent zu. Die Experten rechnen damit, dass der Streamingriese starke Ergebnisse vorlegen wird. Das Kursziel hob die Investmentbank von 100 auf 120 US-Dollar.

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