Anzeige
+++RE-RATING VORAUS?: 15 MIO. RAISE, NASDAQ & TRUMPS ORDER – UND KEINER SCHAUT HIN? 15 MIO. RAISE, NASDAQ & TRUMPS ORDER – UND KEINER SCHAUT HIN?+++

Aktionsrat Bildung empfiehlt Altersgrenzen für Social Media 21.05.2026, 06:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Meta Platforms (A) 526,15 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Alphabet Registered (C) 330,70 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Der Aktionsrat Bildung fordert eine gesetzliche Altersbegrenzung für Social-Media-Plattformen. "Alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dürfen nur jeweils altersgerechte Inhalte konsumieren, die qualitativ hochwertig sind und die Entwicklung und soziale Teilhabe fördern. Die Nutzung muss auf eine altersentsprechend moderate Dauer beschränkt werden", fordert das Expertengremium in seinem neuesten Gutachten, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag.

Konkrete Vorschläge für Altersvorgaben oder Nutzungszeiten machen die Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler darin aber nicht. Sie verweisen auf die für den Sommer erwarteten Vorschläge einer von Jugendministerin Karin Prien (CDU) eingesetzten Expertenkommission. In der Bundespolitik wird derzeit diskutiert, ein Verbot der Social-Media-Nutzung für unter 14-Jährige einzuführen. Bis 16 sollen Jugendliche soziale Medien nur in einer "altersangepassten Version" nutzen dürfen, die auf "suchtverstärkende Funktionen" verzichtet.

Schutz vor manipulativen Funktionen

Der Aktionsrat fordert ebenfalls, Kinder und Jugendliche effektiv vor manipulativen und suchtfördernden Elementen sowie vor Werbung zu schützen. Auch brauche es klare bundesgesetzliche Regelungen zum Schutz der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte von Kindern in den sozialen Medien - dies gelte auch mit Blick auf das Teilen von Kinderfotos und -videos durch Eltern.

Zum Schutz der Minderjährigen gehöre des Weiteren nicht nur eine wirksame Überprüfung ihres Alters, heißt es in dem Gutachten "Social Media - Bildung - Integrität". Auch eine altersgemäße Begrenzung der Nutzungszeiten sei vonnöten. Die Nutzung müsse automatisch unterbrochen werden, wenn Minderjährige zu viel Zeit am Stück auf einer Plattform verbrächten oder im Laufe eines Tages in Summe zu viel Social Media konsumierten.

Keine private Handynutzung an Schulen vor der zehnten Klasse

Für Schulen haben die Fachleute eine ganz klare Empfehlung: "Die Nutzung von digitalen Endgeräten an Sekundarschulen sollte bis zur zehnten Jahrgangsstufe auf den lernbezogenen Einsatz im Unterricht beschränkt sein." Dabei seien die Schulen zentral, um den Kindern sichere Lernräume für den reflektierten Umgang mit sozialen Medien zu schaffen - einschließlich der kritischen Bewertung von Quellen und Cybermobbing-Prävention. Ziele seien digitale Souveränität, Datenschutz und Verantwortungsbewusstsein.

Mediale Integrität müsse in allen Altersstufen als Bildungsziel festgelegt und gezielt im Unterricht gelehrt werden, heißt es. "Integrität bedeutet, dass die Person bei der Nutzung von Social Media altersgemäß verantwortlich handelt, auch wenn sie dadurch auf vermeintliche Vorteile verzichten oder Nachteile in Kauf nehmen muss. Eine integre Person achtet darauf, dass andere durch ihr Verhalten nicht geschädigt werden, und richtet sich an universell gültigen Werten und ethischen Prinzipien aus."

Der Aktionsrat Bildung wurde 2005 von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) initiiert. Deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zeigte sich ebenfalls alarmiert: "Durchschnittlich verbringen in Deutschland 10- bis 17-Jährige täglich rund 2,5 Stunden mit Social Media, an freien Tagen sind es sogar fast vier Stunden."

Man dürfe den Nachwuchs in der digitalen Welt mit ihren Untiefen aus Cybermobbing und Desinformation nicht sich selbst überlassen. Doch statt neuer gesetzlicher Beschränkungen solle zunächst im Gespräch mit den Plattformbetreibern auf eine konsequente Umsetzung der bereits bestehenden Altersbegrenzungen hingewirkt werden.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,93
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 9,35
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW5Z1E GV9TWH. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 20:06 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:38 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:58 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:02 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 17:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 17:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer