Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Autoexperte zur 35-Stunden-Woche

'Diese Zeiten sind vorbei' 27.09.2026, 11:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Mercedes-Benz Group 41,88 EUR +0,99 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Mercedes-Benz DE0007100000 hat in der Diskussion um eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich Unterstützung vom Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer erhalten. Die 35-Stunden-Woche, die in der deutschen Autoindustrie bei den tarifgebundenen Unternehmen Standard ist, hält Dudenhöffer für überholt. Vor Jahrzehnten sei es in Deutschland möglich gewesen, bei vollem Lohnausgleich die Arbeitszeit zu verkürzen. "Diese Zeiten sind vorbei", sagte der Branchenexperte den "Badischen Neuesten Nachrichten".

Deutschland dümpele bei der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Rest der Welt rum. "Wir sind schlecht, und wenn man schlecht ist, muss man schauen, dass man von seinen früheren Privilegien wieder Abstand nimmt und sich wettbewerbsfähig macht", sagte Dudenhöffer. Sonst verliere man die Industrie und mit ihr die Jobs.

Mercedes-Benz: "Für das gleiche Geld mehr arbeiten"

Der Stuttgarter Autobauer hatte zuletzt eine grundsätzliche Diskussion über Arbeitszeiten entfacht. Aufsichtsratschef Martin Brudermüller regte in einem Interview mit dem "Handelsblatt" die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche an - für dasselbe Gehalt. In Augen des Mercedes-Vorstands muss die Arbeitsstunde günstiger werden. "Der direkteste und in unseren Augen fairste Weg: Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten", teilte der Vorstand den Beschäftigten in Deutschland Ende Juni in einem Schreiben mit.

Angesprochen auf mögliche Werksschließungen bei Mercedes-Benz in Deutschland, sagte Dudenhöffer, er glaube nicht, dass man über Nacht ein Werk schließt, "sondern dass es Stück für Stück kleiner gemacht wird und dann irgendwann so klein ist, dass man es schließt".

Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe hatte kürzlich die Schließung von zwei Werken in Deutschland angekündigt, wenn die Kosten in Deutschland nicht reduziert werden. Wobei es laut Schiebe das klare Ziel sei, alle Standorte in Deutschland zu erreichen.

In Baden-Württemberg baut Mercedes-Benz in Sindelfingen und Rastatt Autos zusammen. Zudem befindet sich etwa in Stuttgart-Untertürkheim ein großer Standort, wo Komponenten für das Auto hergestellt werden.

Mercedes hat in den vergangenen Jahren Gewinneinbrüche und Rückgänge beim Absatz verzeichnet. Um wieder profitabler zu werden, hat das Unternehmen ein Sparprogramm ausgerufen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,19
Hebel: 21,58
mit starkem Hebel
Ask: 0,71
Hebel: 5,83
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA21Y2 UH5WEB. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

11:56 Uhr • Artikel • dpa-AFX

11:55 Uhr • Artikel • dpa-AFX

11:54 Uhr • Artikel • dpa-AFX

11:54 Uhr • Artikel • dpa-AFX

11:53 Uhr • Artikel • dpa-AFX

11:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer