Beschäftigte von Coca-Cola in Baden-Würrtemberg streiken für mehr Lohn 30.10.2025, 05:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Coca-Cola 65,12 EUR -0,15 % Lang & Schwarz

MANNHEIM (dpa-AFX) - Beschäftigte von Coca-Cola in Baden-Württemberg legen ihre Arbeit nieder: Am Standort in Mannheim wollten sich knapp 500 Beschäftigte ab Mittwochabend (22.00 Uhr) dem Warnstreikaufruf anschließen, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilte.

Die Beschäftigten wurden im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen zu einer 24-stündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Auch an anderen Standorten in Deutschland steht die Produktion demnach still.

"Die Kolleginnen und Kollegen hier in Mannheim fordern - wie überall im Bundesgebiet - endlich Wertschätzung und faire Entgelte", sagt Stephanie Albicker, Gewerkschaftssekretärin der NGG Region Mannheim-Heidelberg.

Welche Auswirkungen gibt es für Kunden?

Nach Einschätzung aus Branchenkreisen dürften die Auswirkungen der Warnstreiks für Verbraucher gering bleiben. Durch angepasste Lieferprozesse könnten Engpässe weitgehend vermieden werden. Der Getränkehersteller stehe dazu im Austausch mit dem Lebensmitteleinzelhandel.

Was die Gewerkschaft fordert

Die Gewerkschaft fordert rückwirkend zum 1. September eine Erhöhung aller Entgelte um 150 Euro sowie zusätzlich fünf Prozent mehr Lohn. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 120 Euro in allen Ausbildungsjahren steigen. Der Tarifvertrag soll zwölf Monate gelten. Zuletzt hatte die Gewerkschaft bereits andere Standorte hierzulande bestreikt.

Die Getränke der Marke werden hierzulande von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) hergestellt, vertrieben und verkauft. Nach Angaben einer Sprecherin von CCEP DE hatte es am 10. September eine erste Runde der Tarifverhandlungen gegeben. Das Unternehmen hat demnach eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent für das Jahr 2026 angeboten.

Was das Unternehmen sagt

"Dieses Angebot trägt der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Lage Rechnung und berücksichtigt die bereits erfolgten hohen Entgeltabschlüsse der vergangenen Jahre", hieß es. Die Tarifverhandlungen werden vom 10. bis 12. November in Hamburg fortgesetzt.

Coca-Cola hatte seine Preise zum 1. September erneut angehoben. Im dritten Quartal stieg der weltweite Umsatz im Jahresvergleich um fünf Prozent. Unterm Strich verdiente der Konzern mit knapp 3,7 Milliarden Dollar rund 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor./cr/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,36
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 1,09
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA11EU UQ66TR. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer