Dortmund und Bayern führen Europas Fan-Ranking an 15.09.2025, 10:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NYON (dpa-AFX) - Finanziell und sportlich hatten die Bundesliga-Clubs gegen Teams aus England und Spanien zuletzt regelmäßig das Nachsehen. In einer Kategorie sind die deutschen Branchenführer aber top. Borussia Dortmund führt die Europa-Rangliste mit dem höchsten Zuschauerschnitt in Ligaspielen in der Saison 2024/25 mit 81.321 Besuchern pro Partie und einer Auslastung von 100 Prozent vor dem FC Bayern München (75.000 Zuschauer/100 Prozent) an.

Erst dahinter folgen Real Madrid (73.345/85) und Manchester United (73.342/97) mit den Zahlen aus ihren Spielen in La Liga und Premier League. Das geht aus dem "European Club Talent and Competition Landscape report" hervor, den die Europäische Fußball-Union (UEFA) veröffentlicht.

Schalke in Top Ten

Ein Indikator für die Attraktivität des deutschen Liga-Fußballs: Schalke 04 schafft es als einziger europäischer Zweitligist mit einem Schnitt von 61.655 Zuschauern und einer Auslastung von 99 Prozent als Zehnter in die Top Ten des Rankings.

In dem Report werden auf 85 Seiten diverse Entwicklungen des europäischen Club-Fußballs erfasst. Dabei fällt auf, dass Real Madrid und Man United bei der Gesamtzuschauerzahl aus allen Wettbewerben, also inklusive nationalen Pokalspielen und Europacup-Partien, doch vorne liegen.

Mit 2.200.286 Zuschauern liegt Manchester hier vor den Königlichen (2.053.673). Der BVB (1.951.696) und die Bayern (1.875.001) reihen sich hinter Inter Mailand (1.996.917) auf den Plätzen vier und fünf ein. In Spanien, England und Italien haben die Top-Ligen allerdings 20 Teams statt der 18 in Deutschland. Zudem gibt es in England zwei Pokalwettbewerbe.

Bei der Stadionauslastung ist die Bundesliga mit 96 Prozent in Europa top. Beim Zuschauerschnitt hat England mit 40.389 Zuschauern zu 38.652 Fans pro Erstliga-Spiel die Nase vorn.

UEFA meldet Rekord

Insgesamt gibt die UEFA die Zuschauerzahl im europäischen Club-Fußball mit 233 Millionen an. Mit 114 Millionen entfällt fast die Hälfte davon auf den Ligenbetrieb im Männerfußball. Im Frauen-Fußball wurden hingegen nur vier Millionen Fans bei nationalen Liga-Spielen gezählt./aer/DP/zb

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