Gold-Kupfer-Knaller 2026?
483 Gramm Gold pro Tonne! Dieser Goldproduzent überrascht zusätzlich mit einem Kupfer-Joker
Anzeige

EU-Staaten können Düngemittel-Preise abfedern 13.07.2026, 14:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Bayer 49,25 EUR -1,52 % Lang & Schwarz
K+S 13,70 EUR +4,26 % Lang & Schwarz

Landwirte in der EU können wegen der gestiegenen Düngemittelpreise mehr EU-Geld vorgestreckt bekommen. Die Agrarminister der EU-Staaten gaben in Brüssel das finale grüne Licht für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission aus dem Juni. Vergangene Woche hatte das Europaparlament bereits im Eilverfahren zugestimmt. Die Verordnung wird bald im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt am Tag danach in Kraft.

Die EU-Staaten können demnach die Vorauszahlungen auf Direktzahlungen an aktive Landwirte erhöhen und in diesem Jahr schon früher zahlen. Sie können zudem flexibler bestimmen, wie sie ihre Budgets für Direktzahlungen im kommenden Jahr gestalten. Die Mitgliedstaaten können betroffene Landwirte außerdem besonders unterstützen, um einen Teil der zusätzlichen Kosten für Düngemittel abzufedern. Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der zusätzlichen Kosten sind möglich.

Agrarsektor unter Druck

Die EU will damit sicherstellen, dass Landwirte Düngemittel für die nächste Anbausaison kaufen können. "Die jüngsten Störungen der globalen Lieferketten und die stark gestiegenen Düngemittelpreise haben unseren Agrarsektor erheblich unter Druck gesetzt", teilte Irlands Agrarminister Martin Heydon mit. Irland hat derzeit die Präsidentschaft des Rats der EU inne.

Insbesondere der Preis für Stickstoffdünger ist stark von Erdgas abhängig und angesichts des Kriegs im Nahen Osten und der Sperrung der Straße von Hormus gestiegen. 30 Prozent der Stickstoff- und 70 Prozent der Phosphatdünger, die in der EU verwendet werden, werden nach Angaben der EU-Kommission importiert. Da Landwirte in der EU höhere Kosten in der Regel nicht weitergeben könnten, setzten viele weniger Dünger ein, so die Behörde. Eine geringere Ernte sei das Ergebnis.

Bestimmte Zölle bereits ausgesetzt

Damit Landwirte günstiger an bestimmte importierte Düngemittel kommen, hat die EU bereits zeitlich begrenzt die Standardzölle auf Einfuhren mehrerer wichtiger Stickstoffdüngemittel und Vorprodukte für deren Herstellung ausgesetzt. Bis Ende Mai 2027 können so nach früheren Angaben der Europäischen Kommission rund 60 Millionen Euro an Einfuhrzöllen gespart werden.

Die EU-Kommission hat im Juni zudem weitere Maßnahmen vorgeschlagen, um den Düngemittelproblemen zu begegnen. Insgesamt sollen 540 Millionen Euro zusätzlich für die Krisenbewältigung zur Verfügung stehen, von denen voraussichtlich rund 60 Millionen Euro in Deutschland ankommen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,30
Hebel: 20,41
mit starkem Hebel
Ask: 0,71
Hebel: 7,29
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA8PRZ WA8PH6. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer