Anzeige
++++++ Nickel, Kobalt, Kupfer, Mangan: Eine Meeresbodenknolle passt zu Washingtons 12-Mrd-$-Abnehmer ++++++
Portfolio Tracker
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Gericht verhandelt über Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle 03.11.2026, 12:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DHL Group 58,96 EUR -0,30 % Lang & Schwarz
Deutsche Lufthansa 7,756 EUR +4,01 % TTMzero RT
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht gute Gründe für einen Stopp der Ausbaupläne am Flughafen Leipzig/Halle. "Das Fliegen ist eine der klimaschädlichsten und von den Folgeschäden her gesellschaftlich teuersten Technologien", sagte der sächsische BUND-Chef Felix Ekardt zum Auftakt der Flughafen-Verhandlung am sächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen.

"Zudem hält man damit die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen am Weltmarkt hoch - was unter anderem die russische Aggression gegen die Ukraine und potenziell weitere europäische Staaten finanziert. Denn der russische Staatshaushalt finanziert sich zu einem Viertel aus fossilen Verkäufen. Damit muss endlich Schluss sein", so Ekardt. Der BUND in Sachsen und der BUND in Sachsen-Anhalt gehören zu den insgesamt zehn Klägern gegen den Ausbau des Airports.

Auch Privatpersonen gehören zu den Klägern

Seit Dienstag verhandelt das Oberverwaltungsgericht in der Sache. Konkret geht es um Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Sachsen. Die LDS hatte im September 2024 einen mehr als 1.100 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss erlassen. Neben den BUND-Landesverbänden klagen vier Gewerbetreibende, drei Privatpersonen sowie die Stadt Schkeuditz, auf deren Gebiet sich wesentliche Teile des Flughafens befinden.

Der Airport Leipzig/Halle ist nach Frankfurt der zweitgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Seit 2008 betreibt die DHL Group DE0005552004 hier ein internationales Drehkreuz für Expressluftfracht. Um die Kapazität zu erhöhen und Platz für neuere, größere Flugzeuge zu schaffen, soll das DHL-Vorfeld um 39 Hektar erweitert werden. Zudem sollen neue Rollwege für Flugzeuge und auch Enteisungsflächen und Betriebsgebäude entstehen.

Gegner machen Lärmschutz und Klimaschutz geltend

Das Ziel der Ausbaugegner ist es generell, die Erweiterung des Flughafens zu stoppen. Sie fürchten eine Zunahme von Nachtflügen, Lärm und klimaschädlichen Auswirkungen. Vor Gericht wird eine Vielzahl von Detailfragen zu Fluglärm, Feinstaubbelastung sowie Klima- und Naturschutz zu klären sein. Laut OVG machen die Kläger geltend, dass Vorgaben nicht eingehalten werden. Zudem sehen sie Auswirkungen auf das Klima nicht ausreichend geprüft.

Insgesamt hat das OVG bis 17. November fünf Verhandlungstage angesetzt. Am ersten Tag sollte es um die Aspekte des Lärmschutzes gehen. Wann genau der 7. Senat des OVG ein Urteil vorlegt, ist offen. Bislang hat der Ausbau des Flughafens noch nicht begonnen. Der Flughafen habe von vornherein erklärt, dass man den Ausgang der Klagen abwarten wolle, hatte Flughafen-Sprecher Uwe Schuhart erklärt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 3,03
Hebel: 19,15
mit starkem Hebel
Ask: 1,30
Hebel: 4,50
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY5GWA BD0AS3. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer