NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

In NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz ist Sprit am teuersten 18.08.2026, 13:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz müssen derzeit am meisten für Sprit bezahlen. Sowohl bei Superbenzin der Sorte E10 als auch bei Diesel gibt es dort die höchsten Durchschnittspreise in Deutschland, wie eine Auswertung des ADAC ergab. Der Abstand zum derzeit besonders billigen Mecklenburg-Vorpommern liegt teils bei mehr als 8 Cent. Auch Berlin und Bayern liegen deutlich unter dem Durchschnitt. Insgesamt steigen die Preise derzeit leicht an.

"Die höheren Preise in den drei teuersten Bundesländern dürften sich hauptsächlich durch die logistischen Herausforderungen aufgrund des Niedrigwassers am Rhein erklären lassen", sagt der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer. Und das hat auch Auswirkungen auf den bundesweiten Durchschnitt. "Niedrigwasser ist ein Sonderfaktor, der auch den bundesweiten Durchschnitt um einige Cent nach oben ziehen dürfte", sagt Laberer.

Nur noch 3,4 Cent unter dem Allzeithoch

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags kostete ein Liter Super E10 2,169 Euro - das waren 0,8 Cent mehr als am Sonntag. Damit liegt der Kraftstoff nur noch um 3,4 Cent unter seinem Allzeithoch aus dem März 2022. Diesel verteuerte sich um 0,9 Cent auf 2,252 Euro pro Liter. Und auch die ersten Werte vom Dienstagmorgen weisen sowohl bei E10 als auch bei Diesel weiter nach oben.

"Mit Blick auf die Haupteinflussfaktoren, den Ölpreis und den Dollar-Wechselkurs, ist Sprit im Moment deutlich zu teuer", sagt Laberer. In den vergangenen Monaten war Rohöl schon teils deutlich teurer als jetzt.

Für den Bundesländer-Vergleich hat der ADAC die Preise um 11.00 Uhr vormittags herangezogen. Dies ist seit Einführung der 12-Uhr-Regel meist einer der billigsten Momente des Tages. Ein Vergleich mit dem bundesweiten Tagesdurchschnitt ist daher nicht sinnvoll, ein Vergleich zwischen den 11-Uhr-Werten der einzelnen Länder sehr wohl.

Wo es günstig ist

Am günstigsten war zu diesem Zeitpunkt am Dienstag Mecklenburg-Vorpommern mit 2,078 Euro pro Liter E10 und 2,172 Euro pro Liter Diesel. Dahinter folgen Berlin mit 2,081 Euro für E10 und 2,175 Euro für Diesel und Bayern mit 2,087 Euro und 2,175 Euro.

"Dass es in Bayern aktuell verhältnismäßig günstig ist, dürfte auch daran liegen, dass es über große Pipelines aus dem Süden mit Rohöl versorgt wird und daher vom Rhein-Niedrigwasser verhältnismäßig unabhängig ist", erklärt Laberer. "In Berlin spielt die höhere Tankstellendichte und damit ein höherer Wettbewerb eine Rolle."

Am teuersten waren die drei bereits angesprochenen Länder im Westen. Bei E10 trifft es die Hessen mit 2,164 Euro pro Liter am härtesten, gefolgt von NRW mit 2,163 Euro und Rheinland-Pfalz mit 2,157 Euro. Bei Diesel ist NRW mit 2,254 Euro am teuersten, dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 2,238 Euro und Hessen mit 2,236 Euro.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer