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Jobabbau in der Autoindustrie verschärft sich 14.08.2026, 08:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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In der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitsplätze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Das entspricht einem Rückgang um 42.300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitsplätze verloren, aber in einem geringeren Tempo. Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe ging die Zahl der Beschäftigten um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zurück.

Karosseriebauer haben gut zu tun

Die Automobilbranche bleibt hinter dem Maschinenbau (905.900 Beschäftigte) der zweitgrößte Industriezweig Deutschlands. Besonders stark fiel der Stellenabbau mit 7,6 Prozent bei den Zulieferern von Teilen und Zubehör für Kraftwagen aus. Bei den Herstellern selbst gingen 6,1 Prozent der Jobs verloren. In der kleineren Zulieferbranche zur Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 Prozent auf 42.800.

Der Beschäftigungsabbau in der Branche hat sich bereits seit längerem abgezeichnet. Der Verband der Automobilindustrie warnte im Mai vor einem Verlust von bis zu 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035. Zuletzt hatten zudem mehrere Hersteller und Zulieferer Sparprogramme und Stellenstreichungen angekündigt.

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