Anzeige
+++Zwei kanadische Investmentbanken covern diese Aktie: Beide stufen sie mit Buy ein+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Linnemann hält an Pflegeplänen fest 28.09.2026, 14:01 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Ungeachtet des Widerstands des Koalitionspartners SPD hält Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an seinem Vorhaben fest, ein Gesetz für stabile Pflegefinanzen an diesem Mittwoch ins Bundeskabinett zu bringen. Das sei weiterhin so geplant, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Die Pflegekassen hatten vor einem Defizit von 4,4 Milliarden Euro bis Jahresende gewarnt. Mit seinem Gesetz will Linnemann vor allem Beitragserhöhungen im kommenden Jahr verhindern.

"Reden nicht über das Ob einer Pflegereform"

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hatte am Wochenende klargestellt, dass die SPD-Fraktion "ein reines Kürzungspaket" so nicht mitmache. Es fehlten die notwendigen Strukturreformen. Die SPD fordert einen finanziellen Beitrag der privat Pflegeversicherten für die gesetzlichen Kassen und einen "Pflegekostendeckel" gegen den immer weiteren Anstieg der Eigenanteile für Betroffene und Angehörige für Pflege im Heim. Linnemann hatte so einen Pflegedeckel als zu wenig wirksam gegen die Belastungen zurückgewiesen.

"Wir diskutieren in diesen Stunden und Tagen nicht über das Ob von Reformen und auch nicht über das Ob einer Pflegereform, sondern wir reden über das Wie", sagte Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer. Die großen finanziellen Herausforderungen müssten mit den Interessen der Beteiligten in der Pflege und der Bürgerinnen und Bürger in Einklang gebracht werden. "Wir arbeiten am Gelingen", so der Vize-Regierungssprecher, "es finden Gespräche statt in ganz unterschiedlichen Konstellationen." Verhandelt wird auf verschiedenen Ebenen, wie es in der Koalition hieß.

Finanzministerium verweist auf Hilfen

Zurückhaltend reagierte das SPD-geführte Finanzministerium auf Linnemanns Hinweis, dass die Pflegeversicherung dem Staat während der Corona-Pandemie fünf Milliarden Euro geliehen habe. Komme dieses Geld zurück, "hätten wir mehr Spielraum, als wir heute haben", hatte Linnemann gesagt. Ein Sprecher des Finanzressorts verwies auf Milliardenmittel, die der Bund unter anderem als unmittelbare Unterstützung für die Pflegeversicherung und als Leistungen des Bundes an einen Fonds zum Ausgleich für Corona-Belastungen gezahlt habe und zahle. "Insofern leistet der Bund bereits jetzt einen signifikanten Beitrag zur kurzfristigen Stabilisierung der Finanzlage der sozialen Pflegeversicherung", sagte der Sprecher.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer