NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Mehr Fahrten durch das Rote Meer - Lage bleibt angespannt 13.08.2026, 15:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Hapag-Lloyd 126,70 EUR +3,05 % Baader Bank

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd DE000HLAG475 will ihre Fahrten durch das Rote Meer und den Suezkanal langsam wieder hochfahren. Die Lage dort sei inzwischen etwas besser als zu Beginn des Jahres, sagte Reedereichef Rolf Habben Jansen in Hamburg. "Außerdem ist es schon lange her, dass es einen Zwischenfall mit einem Containerschiff gab, und deshalb erwägen wir, das Volumen der dort abgewickelten Transporte schrittweise, aber stetig zu erhöhen." Hapag-Lloyd werde die Sicherheitslage aber sehr genau beobachten.

Schiffe mussten über das Kap der Guten Hoffnung ausweichen

Die radikalislamische Huthi-Miliz hatte Mitte November 2023 vom Jemen aus begonnen, insbesondere im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab, Handelsschiffe anzugreifen. Nach Angaben der Vereinten Nationen attackierten sie mindestens 130 internationale Schiffe. Die Folge: Reedereien mussten einen langen Umweg fahren und über das Kap der Guten Hoffnung ausweichen.

Ganz anders sehe die Lage jedoch in der von Iran weiter blockierten Straße von Hormus aus. "Natürlich hoffen wir, dass sich die Lage dort bald entspannt, aber soweit sind wir noch nicht", sagte Habben Jansen. Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran war die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört verlaufen.

Solides zweites Quartal für Hapag-Lloyd

Insgesamt blickt die fünftgrößte Reederei der Welt auf ein solides zweites Quartal. Das Konzernergebnis sei im Vergleich zum Vorjahresquartal zwar auf 71 Millionen Euro zurückgegangen. Doch seien nach einem unbefriedigenden Jahresauftakt die Transportmengen und Spotraten im zweiten Quartal deutlich gestiegen. Vor allem starke Exporte aus Asien und eine verbesserte Nachfrage in den USA hätten dazu beigetragen, erhebliche Kostenbelastungen in Höhe von knapp 520 Millionen Euro infolge des Nahost-Konflikts auszugleichen.

Angesichts des verbesserten Marktes hatte Hapag-Lloyd bereits Mitte Juli seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Der Konzerngewinn vor Abzug von Zinsen und Steuern (EBIT) werde nun wohl in einer Bandbreite zwischen 100 Millionen und einer Milliarde Euro liegen. Die Reederei schränkte jedoch ein, dass die Prognose wegen der sehr volatilen Entwicklung der Frachtraten sowie des Nahost-Konflikts mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sei.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,82
Hebel: 6,86
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN94KM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer