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Oracle peilt dank KI-Boom hohes Wachstum an - Kapitalbedarf soll sinken 28.10.2026, 21:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der US-Software- und Datencenter-Konzern Oracle US68389X1054 rechnet dann des KI-Booms in den kommenden Jahren mit einem hohen Wachstum. Zudem soll sich dieses ab dem Geschäftsjahr 2028/29 selbst tragen und nicht mehr über die Aufnahme von Eigen- und Fremdkapital finanziert werden. Das Unternehmen will bis Mitte 2030 nur noch 20 Milliarden Dollar am Finanzmarkt zur Wachstumsfinanzierung einsammeln. Zuletzt hatten die massive Ausgabe von Aktien und Anleihen zur Finanzierung des Baus von Datenzentren den Kurs des Oracle-Papiers stark belastet. Am Mittwoch legte der Oracle-Kurs zweistellig zu.

Der Konzern rechnet bis zum Geschäftsjahr 2029/30 mit einer durchschnittlich jährlichen Wachstumsrate von mehr als 35 Prozent. In dem bis Ende Mai 2030 laufenden Geschäftsjahr soll der Erlös dann bei mehr als 225 Milliarden Dollar (rund 202 Mrd Euro) liegen, wie aus am Mittwochabend veröffentlichten Unterlagen zu einer Investorenkonferenz hervorgeht. Zudem geht Oracle davon aus, in dem Geschäftsjahr einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie von mehr als 21 Dollar zu erzielen. Außerdem soll der Finanzmittelzufluss positiv sein.

Vor allem diese Aussage überraschte viele Analysten positiv. Der Kurs der Aktie kletterte am Mittwochabend um bis zu 14 Prozent auf etwas mehr als 148 Dollar. Seit Ende 2025 ist die Aktie dennoch weiter mit rund 25 Prozent im Minus. Seit dem Rekordhoch von rund 345 Dollar im September 2025 summiert sich der Verlust auf fast 60 Prozent. Der Börsenwert sackte von in der Spitze von fast einer Billion Dollar wieder auf etwas mehr als 440 Milliarden Dollar ab.

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