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ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V. / ... 27.10.2025, 12:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Technologiespionage ist wachsende Bedrohung für Wettbewerbsfähigkeit /

Brossardt: "Müssen Unternehmen helfen, sich vor solchen Angriffen zu

schützen"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnt vor

den Folgen von Technologiespionage für die heimische Volkswirtschaft. "Immer

häufiger werden auch deutsche Unternehmen Ziel von Cyberangriffen und

Spionageattacken von Staaten, die uns gegenüber Skepsis hegen. Laut unserer im

April dieses Jahres veröffentlichten vbw Studie Internationale Risiken für

Unternehmen nehmen 86 Prozent aller befragten bayerischen Unternehmen

Cyberattacken als ein Risiko für sich wahr. 40 Prozent aller Unternehmen in

Bayern schätzen die Risiken durch Cyberkriminalität sogar als hoch ein. Dieser

Anteil ist seit 2021 um ein Drittel gestiegen", erklärte vbw

Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung

mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales.

Durch den Diebstahl von Wissen, Innovation oder Information versuchen manche

Staaten, ihre eigenen technologischen Abhängigkeiten zu verringern oder sich

einen Vorsprung im globalen Wettbewerb zu verschaffen. "Für die Betroffenen

führen die Angriffe zu finanziellen Verlusten , etwa durch gestohlenes Know-how

oder den Diebstahl von Patenten und Geschäftsgeheimnissen. Neben Umsatzeinbußen

kann der Verlust von Marktanteilen und langfristig auch der internationalen

Wettbewerbsfähigkeit die Folge sein. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren

Unternehmen dabei helfen, sich vor Angriffen zu schützen", so Brossardt.

Damit Schutzmaßnahmen tatsächlich wirken, müssen sie aus Sicht der vbw

ganzheitlich angelegt sein. "Der Schlüssel ist, technische Sicherheitslösungen

und organisatorische Maßnahmen miteinander zu kombinieren - neben einer robusten

IT-Architektur braucht es auch Konzepte zur Mitarbeitersensibilisierung .

Gleichzeitig sollten die Betriebe ihr Wissen rechtlich schützen, etwa durch

Geheimhaltungsvereinbarungen ", führte Brossardt weiter aus.

Dr. Fabian Mehring, Staatsminister für Digitales: "In einer Welt, in der Wissen

und technologischer Fortschritt Macht und Wohlstand bedeuten, wird der Schutz

von Informationen und Know-how zu einem existenziellen Wettbewerbsfaktor für

unsere Wirtschaft. Gerade im internationalen Wettbewerb entscheidet nicht nur

die Innovationskraft, sondern auch die Fähigkeit, sich gegen Ausspähung und

Manipulation zu behaupten. Unsere Unternehmen müssen Sicherheit deshalb mehr

denn je als integralen Teil ihrer Wettbewerbsfähigkeit begreifen. Die vbw hat

eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, diese Themen offen zu diskutieren und

gemeinsame Strategien zu entwickeln."

Pressekontakt:

Stefanie Eizenberger, Tel. +49 (0) 89-551 78-370, E-Mail:

stefanie.eizenberger@ibw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6145869

OTS: ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.

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